Sehen Sie hier das exklusive Video ber den De Tomaso Pantera
Wer dem Grollen des V-8 Motor eines De Tomaso Pantera lauscht, wei: hier handelt es sich um einen auergewhnlichen Sportwagen. Der aus Argentinien stammende Rennfahrer und Geschftsmann Alejandro De Tomaso war dabei seine Autotrume in Italien zu verwirklichen mit dem Geld seiner Ehefrau Isabelle Haskell kennen, der wohlhabenden Enkelin von William C. Durant, dem Grnder von General Motors. Nachdem der Vallelunga und der Mangusta keine Kassenschlager wurden, sollte der Pantera endlich die Kasse zum Klingeln bringen.
De Tomaso kaufte erst einmal ein: Carrozziere Ghia und Vignale gehrten ihm und er suchte den Zugang zum US-Markt, weshalb er ein Joint Venture mit Ford einging. Daraus ging der Pantera hervor, der De Tomaso weltberhmt machen sollte. Kantig und ultraflach so war der Mittelmotorsportwagen eine gnstige Alternative zu Ferrari und Lamborghini und wurde in den USA zum Erfolg.
Beim Pantera diente ein 351 Cleveland V-8 Motor mit 5,7 Litern von Ford als Antrieb. Ein Motor, der speziell fr den Rennsport entwickelt wurde. Das keilfrmige und geradlinige Design des Pantera wurde von Ghias Designchef Ton Tjaarda gezeichnet. Gebaut wurde der Pantera bei der Karosserieschmiede Vignale. Ab Mai 1971 besa De Tomaso in Modena eine eigene Fertigung fr die Pantera Modelle.
Dank des ausgewogenen Gewichtes zwischen Front und Heck durch den Mittelmotor liegt der Pantera sehr sportlich auf der Strae und bertrgt sein Leistungsgewicht direkt auf den Asphalt. 51% des Gesamtgewichts liegen auf der Hinterachse. Allerdings bringt eine falsche Lenkbewegung auch eine direkte Reaktion mit sich und kann schnell im Graben enden, denn immerhin wirken rund 330 PS. Das Fnfgang-Schaltgetriebe ist direkt mit der Hinterachse verbunden.
Der Innenraum des Pantera ist durchaus gerumig. Ein geschickter Schachzug und dem US- amerikanischen Markt gerecht zu werden. Allerdings fiel die Geruschdmmung eher zurckhaltend aus und durch den Mittelmotor heizt sich der Innenraum bemerkenswert schnell auf.
In den USA wurde der De Tomaso Pantera in den Showrooms von Lincoln-Mercury verkauft. Ford hatte bald Absatzprobleme mit dem Pantera was den Ruf des Panteras schdigte. ber die tatschlichen Produktionszahlen gibt es unterschiedliche Aussagen. Es wird geschtzt, dass rund 7000 Exemplare gebaut wurden. Die Produktion des ersten Pantera-Modells wurde 1976 eingestellt. Der Pantera wurde noch bis Anfang der Neunziger in geringen Stckzahlen gebaut allerdings ohne nennenswerte Weiterentwicklungen.
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Der hier gezeigte Oldtimer ist ein Exemplar aus dem dritten Baujahr in der Original-Farbe „sunset coral“.
Angetreten war der Ford Thunderbird 1955 als Konkurrent zum europischen Jaguar XK140 und zur Corvette von Chevrolet, die bereits seit zwei Jahren auf dem Markt war. Der T-Bird verkaufte sich im ersten Jahr auf Anhieb 16.155 Mal. Das war im Verglichen zur Corvette, die wegen ihrer mageren Verkaufszahlen schon kurz vor der Absetzung war, ein beachtliches Ergebnis. Aber bei Ford war man noch nicht zufrieden und die Designer mussten zurck ans Zeichenbrett. Obwohl in jedem Jahr Vernderungen gemacht wurden, blieb man dem Fahrzeug- Konzept treu und das Ergebnis fr den Zweisitzer im letzten Modeljahr 1957 war einfach perfekt.
Optisch gefiel den Kufern der grere Khlergrill, das gestreckte Hinterteil mit den schmalen Heckflossen und der geschwungenen Stostange mit den beidseitigen Auspuffffnungen. Erkennen kann man einen 1957 auch am Schriftzug auf dem vorderen Kotflgel, an der massiven, zweigeteilten kurvigen Stostange mit den integrierten Stand- und Blinklicht und der dem dortigen Typenschild. Das Reserverad war jetzt hinten im Kofferraum.
Andere Vernderungen merkte man erst auf den zweiten Blick wie beispielsweise die greren Auslsse der Lftungsklappen im Furaum, verbesserte Bremsen, das 12-Volt-Elektrik-System und die 14 Zoll Rder. Der Preis lag bei 2,695 Dollar, kam aber leicht ber 3800 Dollar, wenn man alle Optionen bestellte.
Eine der Optionen war das Hardtop mit dem seitlichen Bullauge, genannt Porthole, das beim Einparken sehr hilfreich war. Das Hardtop war gegenber der Corvette und dem Jaguar, fr die es zu der Zeit kein Hardtop gab, ein weiterer Pluspunkt.
Zur Auswahl standen 1957 drei verschiedene V8 Motoren. Standard waren 212 SAE-PS, das E Model mit zwei Vierfach-Vergaser und 270 SAE-PS, und der seltene F supercharged mit Kompressormotor und 300 SAE-PS.
Der 1957 T-Bird wurde insgesamt 23.160 Mal gebaut. Es war der erfolgreichste Jahrgang aller T-Birds und ist bis heute fr viele Thunderbird-Fans das schnste Modell der ganzen Produktionszeit.
| Technische Daten | |
| Abmessungen, L,B,H: | 4450mm x 1780 mm x 1780 mm |
| Radstand | 2590 mm |
| Gewicht: | 1670 kg |
| Antrieb | Dreiganggetriebe, wahlweise mit Overdrive oder Ford-O-Matic-Automatik |
| Motor: | V8 Front, lngs |
| Hubraum | 4,8 Liter / 5,1 Liter (1957) |
| Bohrung | 9,2 mm |
| Kompression | 8.5 : 1 |
| Ventilsteuerung | 2-Ventile |
| Chassis | Aufbau auf X-Rahmen |
| Frontaufhngung | Querlenker, Spiral-Federn, Teleskop-Dmpfer, Stabilisatoren |
| Hinteraufhngung | Starrachse, Blattfedern, teleskopische Stodmpfer, |
| Hchstgeschwindigkeit | 185 km (195 PS) |
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Dieser hier gezeigte OM 665 Superba wurde 1927 gebaut. Hergestellt wurden die OM 665 Modelle bis 1932 in in den verschiedensten Modifikationen und Karosserieaufbauten. Kurze und lange Chassis, verschiedene Motorengren, teils sogar mit Kompressor und stets mit einem neuen Krzel hinter der Typenbezeichnung. Die Getriebeeinheiten wurden ber die Jahre hinweg kontinuierlich verbessert.
Das hier gezeigte Fahrzeug ist eines der Modelle mit kurzem Chassis, die fr die Mille Miglia Teilnahme aufgebaut wurden. Auf dem kurzen Chassis ist ein zweisitzige Roadster Karosserie. Die MM Modelle zeichnete ein geringeres Gewicht und eine hhere Kompressionsrate aus. Das Lenkrad sitzt, wie fr die damalige Zeit blich, auf der rechten Seite.
Mitte der 20er Jahre erhielt OM die Lizenz, die Schweizer Saurer Dieselmotoren zu produzieren. Damit wurde die Produktion der Personenfahrzeuge langsam eingestellt. Anfang der 30er Jahre wurde OM von FIAT bernommen und produzierte von dort an nur noch Lastwagen und Busse. Aus dieser Firma ging Mitte der 70er Jahre die Firma IVECO hervor.
Dieses Fahrzeug sieht nicht nur exotisch aus, es fhrt aus so. Der Morgan Three-Wheeler ist ein Oldtimer der seinem Fahrer einiges an Fahrvermgen abverlangt – aber auch mindestens ebenso viel Spa bringt.
Erste Erfahrungen mit motorisierter Unterstzen sammelte der sptere Firmengrnder Henry Frederick Stanley Morgan im Alter von 21 Jahren, als er sich von seinem Ersparten ein „Eagle Tandem“ – einen Three-Wheeler mit wassergekhltem 8hp DeDion Motor kaufte und ihn wegen seiner Unzuverlssigkeit stndig reparieren musste.
Im Jahr 1909 schlgt die Geburtsstunde der Morgan Three-Wheeler. Henry Morgan hatte sich einen 7hp Peugeot Motorrad-Motor auf ein steifes Fahrwerk montiert und von seinem Freund Stephenson Peach das Chassis bauen lassen. Er nannte sein dreirderiges Gefhrt Morgan Runabout. Die Fahreigenschaften waren bemerkenswert. Die unabhngige Vorderradaufhngung war fr die damalige Zeit eine echte Besonderheit und der verwindungssteife Rahmen und das geringe Gewicht machten aus dem Morgan Three-Wheeler einen richtigen Flitzer, der es mit vielen vierrdrigen Fahrzeugen aufnehmen konnte. Auerdem zhlte ein Three-Wheeler steuerlich gesehen nicht als Auto, sondern noch als Motorrad.
Schon 1910 lie sich Morgan seine Konstruktion patentieren und gewann im Jahr 1911 die Goldmedaille beim Belastungswettbewerb „London-Exeter-Trial“. Zu jener Zeit war das die Grundlage fr weitere Geschfte, denn ein Fahrzeug, das robust genug war dieses Rennen zu gewinnen, stieg auch in der Gunst der Kufer.
Zwei Jahre spter produzierte die Morgan Motor Gesellschaft eine kleine Serie von Rennwagen. Einen davon kaufte sich Mc Minnies und fuhr damit beim franzsischen Cyclecar Rennen 1913 in Amiens zum Sieg – obwohl er unterwegs noch den Schlauch seines Reifens wechseln musste. Das Model bekam den Namen „Grand Prix“ und blieb ber Jahre sehr beliebt. Nachdem Sieg von McMinnies, wurden Three-Wheeler in Frankreich besonders populr.
Mit Ende des ersten Weltkriegs stieg die Zahl der verkauften Morgans beachtlich an.
Die Gebrder Roger und Andr Darmont bernahmen schlielich die Lizenzproduktion fr Frankreich und bauten in ihrer Fabrik in Courbevois, einem Vorort von Paris die Darmont-Morgans aus angelieferten englischen Teilen. 1920 produzierten die Darmonts bereits 14 Fahrzeuge pro Woche und begannen auch eigene Karosserien und ganz eigene Modelle zu entwickeln.
Der hier gezeigte Morgan Darmont Sport aus dem Jahr 1923, ist ein besonders seltenes Exemplar. Angetrieben durch einen auen liegenden 1100 cc wassergekhlten Darmont Jap-Motor mit zwei Zylindern und Magnetzndungen, brachte es das Gefhrt auf 140 km/h.
In Frankreich wurden die Darmont-Morgans bis 1936 gebaut. Im Juli 1952 verlie der letzte Three-Wheeler, ein „F“-Super mit Ford-Motor, die Fabrik der Morgan Motor Company.
| Technische Daten Morgan Three-Wheeler Darmont Sport | |
| Vorstellungs Datum | 7. Mrz 1923 |
| Bauzeit | von 1923 bis 1927 |
| Kathegorie | Cyclecar |
| PS | 9 |
| Motor | V2 |
| Gebaut von | mag oder JAP |
| Khlung | Wasser und Luft |
| Bohrung | 84 mm x 99 mm |
| Hubraum | 1099 |
| Getriebe | 2 Gang |
| Hchstgeschwindigkeit | ca 100 km/h |
| Verbrauch | 6 Liter pro 100 km |
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Der Triumph 1800 gefllt heute vor allem durch seine ppig geformten Kotflgeln und den prallen Hintern. In seinem Erscheinungsjahr mutet all das nicht gerade modern an, denn viele der neu aufgelegten Fahrzeuge sind windschnittig und wirken weitaus sportlicher. Beim Triumph Roadster blitzt berall Chrom: An den frei stehenden Scheinwerfern, der groen, fast senkrecht stehenden Khlermaske und an den edlen Rundinstrumenten Marke Jaeger im Cockpit.
Die Innenausstattung wirkt behaglich. Die breite, lederbezogene Sitzbank bietet Platz fr drei im Wagen und fr zwei schmale, gelenkige „Schwiegermtter“ hat der Triumph 1800 , als letztes Serienauto, auch noch zwei aufklappbare Sitze im Heck. Dort schtzt das hochklappbare Glasfenster vor Fahrtwind – und zeitgleich auch vor der Kommunikation mit Fahrer und Beifahrer.
Unter einem Roadster versteht man normalerweise einen knackigen Wagen, klein, wendig und sparsam in der Ausstattung. Der Triumph Roadster 1800 ist so ziemlich das Gegenteil davon. Die Motorisierung war ein Jaguar-Motor mit Viergang-Schaltgetriebe, der das schwere Gefhrt fr damalige Zeiten auf sportliche 120 Kilometer/Stunde Hchstgeschwindigkeit brachte. Fhrend war der Triumph mit seinen Hydraulikbremsen, die seinerzeit uerst selten waren.
Die Karosserie ber dem Eschenholzrahmen ist aus gehmmertem Aluminium, das eigentlich whrend des 2. Weltkrieges fr den Flugzeugbau bestimmt war. 1948 packte Triumph die praktisch identische Karosserie und setzte sie ber einen Standard Vangard, ergnzt durch einen strkeren Motor mit Dreigang-Getriebe. Dadurch bekam der Motor statt 56 nun 58 PS und schaffte eine Hchstgeschwindigkeit von 123 Meilen pro Stunde. Von Null auf 100 braucht der Triumph Roadster 2000 immer noch 30 Sekunden.
Gebaut wurden vom Triumph Roadster 1800/2000 von 1946 bis 1949 etwas ber 4500 Exemplare. Es wird angenommen, dass etwa 180 Fahrzeuge davon noch fahrtchtig sind.
Technische Daten:
Triumph 1800
Karosserie Leichtmetall-Karosserie aus Aluminium auf Eschenholzrahmen. Vordere Kotflgel aus
Stahlblech. Rohrrahmenchassis.
Motor Viertakt Vierzylinder Motor in Reihe; Wasserkhlung; hngende Ventile ber
untenliegende Nockenwelle durch Stostangen und Kipphebel gesteuert; Zylinderkopf
und Motorblock aus Grauguss; Dreifach gelagerte Kurbelwelle; Solex
Fallstromveraser 35 FAIE
Bohrung x Hub 73mm x 106mm
Hubraum 1776 ccm
PS bei U/min 65 PS bei 4500 U/min
Antrieb Viergang-Getriebe; in den oberen 3 Gngen synchronisiert. Einscheiben
Trockenkupplung
Vorderachse Einzelradaufhngung an oberen Querlenkern und unterer Querfeder. Hydraulische
Stodmpfer
Hinterachse Starrachse mit Blattfedern; Stabilisator und hydraulische Stodmpfer
Bremssystem Hydraulische Bremsen. Einkreisanlage mit Trommelbremsen an allen vier Rdern
Leergewicht ca. 1250 Kg
Lnge x Breite x Hhe 4250 x 1640 x 1400
Radstand 2540 mm
Verbrauch 13 l / 100km
Hchstgeschwindigkeit 125 km/h
Bauzeit 1946 bis 1948
Stckzahl gebaut 2501
Triumph 2000
Karosserie Leichtmetall-Karosserie aus Aluminium auf Eschenholzrahmen. Vordere Kotflgel aus
Stahlblech. Rohrrahmenchassis.
Motor Viertakt Vierzylinder Motor in Reihe; Wasserkhlung; hngende Ventile ber
untenliegende Nockenwelle durch Stostangen und Kipphebel gesteuert; Zylinderkopf
und Motorblock aus Grauguss; Dreifach gelagerte Kurbelwelle; Solex
Fallstromvergaser 35 FAIE
Bohrung x Hub 85mm x 92mm
Hubraum 2088 ccm
PS bei U/min 68 PS bei 4200 U/min
Antrieb Dreigang-Getriebe; vollsynchronisiert. Einscheiben Trockenkupplung
Vorderachse Einzelradaufhngung an oberen Querlenkern und unterer Querfeder. Hydraulische
Stodmpfer
Hinterachse Starrachse mit Blattfedern; Stabilisator und hydraulische Stodmpfer
Bremssystem Hydraulische Bremsen. Einkreisanlage mit Trommelbremsen an allen vier Rdern.
Leergewicht ca. 1250 Kg
Lnge x Breite x Hhe 4250 x 1640 x 1400
Radstand 2540 mm
Verbrauch 14 l / 100km
Hchstgeschwindigkeit 130 km/h
Bauzeit 1948 bis 1949
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