Die Bezeichnung 308 GTS bezieht sich bei den ersten beiden Zahlen auf den drei Liter Hubraum und die Acht steht für den quer eingebauten Achtzylinder Mittelmotor. „GT“ steht für Grand Tourismo. „S“ steht für die offene Spider Version. Auf der Fahrerseite ist seitlich noch das Emblem von Pininfarina zu finden, denn die sportliche keilförmige Karosserie der 308er Serie wurde von Leonardo Fioravanti bei Pininfarina entworfen. Aufgebaut ist die Karosserie auf einem Gitterrohr-Rahmen. Während die Berlinetta GTB Karosserie aus Kunststoff gefertig ist, wurden die Spider mit einem Blechkleid versehen. Dies lag an der US-amerikanischen Sicherheitsbehörde, die in der Kunststoff Karosserie ein Risiko sah.
Ebenfalls den US-Behörden ist die eher magere Leistung der späteren 308 Serie zu verdanken. Die ursprünglichen 255 PS bezog der 308 aus vier Weber-Doppelvergasern. Wegen der Umweltbehörde wurde 1980 in die 308 eine Bosch K-Jet Einspritzung eingebaut. Damit verlor der Sportler rund 40 PS. 1982 stellte man dann die Version „Quattrovalvole“ mit 32 Ventilen vor. Dies erhöhte die Leistung wieder um 26 PS. Immerhin kommt der Ferrari 308 GTS damit auf rund 265 km/h und beschleunigt von 0 auf 100km/h in 6.5 Sekunden.
Die seitlichen Rückfenster sind hinter Lufteinlasskiemen versteckt, die die Luft über die Ölkühler führen. Äußerlich ist der Quattrovalvole an dem schmalen Lufteinlass auf der Fronthaube und den kleinen Ferrari Emblemen an den Außenspiegeln zu erkennen. Am Kühlereinlass befinden sich rechts und links kleine rechteckige Scheinwerfer und seitlich an den vorderen Kotflügeln befinden sich rechteckige Zusatzblinker. Auch im Innenraum gab es Veränderungen. Typisch ist das dreispeichige Lenkrad mit einem flachen Dreieck in der Mitte.
Der hier gezeigte Ferrari 308 GTS befindet sich seit 1988 im derzeitigen Besitz und ist in perfektem Original-Zustand. Der 308 wird immer wieder als der Top Sportwagen der 70er und 80er Jahre bezeichnet. Gute Exemplare steigen derzeit deutlich im Wert.
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Ein Jahr nach der Vorstellung des 206S begann die Produktion der 246 GT Fahrzeuge. Dieser kleine Sportwagen hatte ebenso den V6 Mittelmotor integriert, aber bereits mit einer Leistung von 195 PS bei 7900 U/min. Mit diesem 2,4 Liter Motor und seinen 2418 ccm, erreicht der kleine Ferrari Dino eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h und ist dabei in 7,6 sec auf 100 beschleunigt. Mit dieser Serie an kleinen Sportwagen, dem 206 und dem 246, den Dino´s, setzte Ferrari Akzente in eine neue Richtung. Sie waren preisgünstiger und konnten es so mit Porsche und ähnlichen Konkurrenten aufnehmen.
Alle Räder sind einzeln aufgehängt, dadurch erhält der Dino seine sportliche Straßenlage. Besonders in Kurven zeigt sich die herausragende Technik.
Der Mittel-Motor ist wie im Rennsport quer eingebaut.
Auch im Innenraum ist die sportliche Herkunft nicht zu verleugnen. Tief liegende Schalensitze und eine handliches Lenkrad unterstreichen das Gefühl der Geschwindigkeit.
Von den Typ 246 GT Modellen wurden insgesamt 3912 Fahrzeuge gebaut. Sie gelten als Top Sports Cars der 70er Jahre.
]]>‚Magnum‘ alias Tom Seleck erfreute Woche für Woche schon in der Eröffnungs-Sequenz die Zuschauer mit der speziellen Perspektive über den 308 GT, wie er die Straße hinunter fuhr.Bereits mit dem Ferrari 308 war es Ferrari gelungen, eine breitere Käuferschicht zu erreichen, die sich den preisgünstigeren 2-Sitzer mit quer eingebautem V-8 Motor zulegen konnte. Dieses Konzept verfolgte der italienische Sportwagenbauer weiter. Weitgehend auf dem Ferrari 308 basierend, wirkte der neue Ferrari 328 GT, der ab 1985 erhältlich war, wesentlich gefälliger, als sein kantiger Vorläufer 308. Das Design war modifiziert wurden und zeichnete sich durch gerade Linien mit schwungvollen Akzenten aus.
Die Front und die Heckpartie der bei Pininfarina entworfenen Karosserie wurden etwas herausgezogen und abgerundet. Dadurch wirkt der 328er gegenüber dem 308 etwas größer. In Wahrheit aber beträgt der Unterschied gerade einmal 10mm in der Länge.
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Die Bezeichnung 328 schlüsselt sich auf in die „3“ und „2“ für 3,2 Liter und die „8“ steht für den 8 Zylinder Motor.
Erhältlich war der 328 als geschlossene GTB Version, Grand Tourismo Berlinetta und als GTS, Grand Tourismo Spider. Die hier gezeigte GTS Version hat als Besonderheit das herausnehmbare Targa-Dach, mit dem der Ferrari damals das Frischlufterlebnis mit Sicherheitskonzept verband.
Die Motorleistung des quer liegenden V-8 Motors im Heck wurde im Vergleich zum 308 gesteigert. Somit erhielt der 328 GTS einen Hubraum von 3185 ccm mit einer Leistung von drehfreudigen 271 PS bei 7000 U/min. Dieser leistungsgesteigerte Antrieb beschleunigt den Sportler binnen 5,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ferrari-Fans bemerken außerdem, dass die meisten Arbeiten am Motor des Fahrzeugs durchgeführt werden können, ohne dass der Motor aus dem Chassis gehoben werden muss.
Die Serie des 308/328er Modells wurde bei Ferrari ca. 20.000 Mal gebaut. Zu den begehrtesten Varianten zählte das hier gezeigte GTS Model. Heute ist es ein äußerst begehrter Klassiker.
]]>Sehen Sie hier das exklusive Video über den ferrari 275 GTB
Als im Herbst 1964 auf dem Pariser Automobilsalon neben dem Cabriolet GTS auch der 275 GTB enthüllt wurde, konnte man die Handschrift Pininfarinas deutlich erkennen. Ein formschönes Fließheck mit dem gestutzten Ende, eine weich auslaufende langgezogene Frontpartie und ein für Ferrari typischer Kühlergrill. Alles gezeichnet durch runde Formen.
Ab 1965 wurde die 275 GTB Version auf den Markt gebracht. Das B steht für Berlinette, ein leichtes Reise-Coupé. Ausgestattet mit einem 3268 ccm V12 Heck-Motor aus Aluminium mit 280 PS bei 7000 U/min, bringt es der ca.1300 kg schwere Sportwagen auf gute 250 km pro Stunde. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt die Kraftmaschine in 6,2 sec.
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Dabei ist der Fahrkomfort immer gewährleistet. Unabhängige Einzelradaufhängung mit doppelten Querlenkern an allen Rädern und ein Transaxle-Getriebe am Hinterradantrieb sorgen für eine optimierte Straßenlage und die Fahrsicherheit. Zum sicheren Stillstand bringen den Wagen Scheibenbremsen an allen 4 Rädern.
Die formbetonte Karosserie thront auf einem Stahlrohr-Rahmen. Werksmäßig sind die 275 GT Fahrzeuge mit Campagnolo Felgen ausgestattet. Das hier gezeigte Modell hat Borrani-Speichenräder.
Dieser optisch gelungene Bolide wurde bei Scaglietti karossiert. Der Innenraum ist geräumig und mit bequemen Schalensitzen aus Leder ausgestattet.
Der Ferrari 275 GTB ist gerade auf langen Strecken ein komfortabler Tourensprinter. Vom Magazin „Sports Car International“ wurde der 275 GTB zu den 10 Top Sportwagen der 60er erkoren.
Der von Pininfarina entworfene Ferrari 330 GT 2+2 wurde 1963 auf dem Genfer Automobilsalon erstmals präsentiert. Die hier gezeigte Serie II wurde ab 1965 mit ca. 460 Exemplaren gebaut. Erkennbar ist die 2. Serie an den einfachen Frontscheinwerfern. Die erste Serie hatte Doppel-Frontscheinwerfer. Technisch wartete die Serie II mit einigen Neuerungen auf, die die Fahrfreude deutlich erhöhten. Auf Wunsch konnte nun eine Servolenkung eingebaut werden. Wer wollte stattete seinen Ferrari außerdem mit Klimaanlage aus. Das Fünfgang-Schaltgetriebe und die hängenden Pedale waren serienmäßig. Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem 250 GT, ist der 330 GT 2+2 länger und damit im Fond geräumiger. Dadurch wird dieser Sportwagen auch zu einem kommoden Reisewagen. Ein Motorjournalist wird mit den Worten: „“Groß, bullig, sehr durchzugsstark und sogar bequem“ zitiert. Im Inneren hält dieser Ferrari, was er von außen verspricht: Alles nur vom Feinsten.
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Conolly-Leder wurde bei den Sitzen verwendet und Edelholz fürs Armaturenbrett.
Angetrieben wird der 330 GT durch einen Colombo V-12 Motor mit obenliegender Nockenwelle und einem Hubraum von 4390 ccm. Damit erreicht das Fahrzeug eine Leistung von rund 300 PS bei 7000 U/min. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt dieser Langstrecken-Ferrari in 7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 240 km pro Stunde.
Mit dem 330 GT 2+2 hängte Ferrari auch die aufkommende Konkurrenz in den USA ab, die sich dem Vorgängermodell in Sachen Beschleunigung bedenklich genähert hatten. Immerhin war Amerika für fast die Hälfte aller Ferraris Auslieferungsadresse.
Der 330 GT 2+2 gilt als der erste „Straßen-Ferrari“ mit Fahrkomfort und Transportvolumen. Er wurde einer der erfolgreichsten Ferraris der 60er Jahre und ist heute ein extrem gesuchter Oldtimer.
Technische Daten: Ferrari 330GT 2+2
Motor: V12 Motor
Hubraum: 3967 ccm
Kühlung: Wasser gekühlt
Bohrung x Hub: 77 mm x 71 mm
Verdichtung: 8,8:1
Gemischbildung: 3 Weber Doppel-Vergaser
Schmierung: Umlauf
Leistung: 304,2 PS bei 6600 U/min
Höchstgeschwindigkeit: ca 245 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: k. A.
Getriebe: 5 Gang Schaltgetriebe
Spannung: 12 Volt
Karosserie: Ganzstahl Karosserie
Bremsen:
Vorne: k.A.
Hinten: k.A.
Abmessungen:
Radstand: 2420 cm
Höhe: 1321 cm
Breite: 1753 cm
Länge: 4801 cm
Spurbreite vorne: 1397 cm
Spurbreite Hinten: 1384 cm
Gewicht: ca. 1442 kg
Baujahr: 1963 – 1967
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