Kategorien
Know-how Top-Themen

100 Wege zum perfekten Lack – Spachteln mit Füllspachtel


Notice: Undefined variable: html in /www/htdocs/w013a58a/classic-car.tv/wp-content/plugins/shortcode-developer/shortcode-developer.php(137) : runtime-created function on line 1

Nach dem Vorbereiten des Blechs wird die erste Schicht des Polyester-Spachtels aufgetragen. Füllspachtel ist in der Oberflächenstruktur und Konsistenz gröber als Feinspachtel und wird dazu verwendet, leichte Unebenheiten im Blechkleid zu füllen.


Sehen Sie hier das Video über das Spachteln mit Füllspachtel.

Die Polyester-Spachtelmasse wird auf einer nicht saugenden Unterlage vorbereitet. Saugendes Material kann der Masse die Lösungsmittel entziehen. In der Regel wird der Roh-Masse ca. 2% bis 5% zugegeben. Da es schwierig ist diese Mischung abzumessen, kann man sich folgendes Leitbild merken. Etwa das Volumen eines Hühnerei wird mit einer Menge wie man sie als Zahnpasta auf eine Zahnbürste setzen würde, vermischt. Dies entspricht in etwa dem Mischungsverhältnis 2%. Die Masse muss sehr gut durchgerührt werden. Dazu hebt man die Spachtelmasse mehrfach an und mischt sie wieder kräftig durch. Es dürfen keine Spuren des Härters mehr zu erkennen sein.

Zu viel Härter führt zu einer zu schnellen Aushärtung während des Auftragens. Zu viel Härter kann außerdem dazu führen, dass während des Aushärtungsprozesses in der Masse Gase entstehen, die an der Oberfläche eine sehr raue Oberfläche mit kleinen Lufteinschlüssen verursachen. Zu wenig Härter führt dazu, dass die Masse nur sehr langsam oder gar nicht aushärtet. In der Regel ist die Spachtelmasse aber nach einer halben Stunde gut ausgehärtet.
Für das Auftragen der Spachtelmasse werden sogenannte „Messer“ oder „Spachtel“ verwendet. Für komplexere Formen sind am besten Spachtel aus Kunststoff geeignet. Die Spachteln oder Messer sollten immer sauber sein, damit keine Splitter von zuvor ausgehärtetem Polyester Spachtel oder sonstiger Schmutz in die frische Spachtelmasse gerät.

[new_royalslider id=“4″]

Die Masse wird nach dem Anmischen mit einem flachen Spachtel in großzügigen Zügen auf die Karosserie aufgezogen. Wenn am Anfang zu viel Masse aufgetragen wird und diese dann esrt verstrichen wird, kann es dazu führen, dass sich die Masse nicht richtig mit dem Untergrund verbindet. Daher eher dünne Schichten nach und nach auftragen. Bei richtiger Mischung bleibt die Masse ca. 5-10 Minuten streichbar. Das Auftragen wird nicht mit kräftigen Anpresskräften durchgeführt, sondern mit großzügigen weichen Zügen. Die Züge werden immer der Form der Karosserie angepasst. Leichte Höcker sind kein Problem, da die Schicht nach dem Aushärten abgeschliffen wird. Ziel ist es eine dünne ebene Schicht zu erhalten.
Nach dem Aushärten wird die Spachtelschicht mit einem groben Schleifpapier der Gradation 40 oder 80 abgeschliffen. Dazu eignet sich am besten ein Exzenterschleifer. Die meisten Geräte lassen sich von einer frei laufenden schwingenden Exzenter-Bewegung auf eine starre Rotation umschalten.
Für das abschleifen des Füllspachtels eignet sich das Rotationsschleifen, da ein starker Abtrag dieser Schicht durchaus gewünscht ist. Das Schleifen erfolgt mit leichten Kreisbewegungen entlang der Form-Linie der Karosserie. Achten Sie darauf, dass das Gerät nicht angepresst wird, sondern nur mit einem leichten Druck geführt wird, Der Abtrag erfolgt dadurch wesentlich weicher und formgenauer.
Füllspachtle ist, wie eingangs bereits erwähnt, eine sehr grobe Polyester-Füllmasse. Leichte Lufteinschlüsse oder Unebenheiten sind nicht auszuschließen. Daher erfolgt nach dem Abschleifen des Füllspachtels eine weitere Schicht mit einem Feinspachtel.

 

Weiterführende Links:

http://www.carsystem.org/   

http://www.festool.de