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Metall kann sich durch mechanische Bearbeitung stark verhärten. Manchmal ist aber auch das Blech schon vor den Umformarbeiten zu hart für die geplante Verformung. In diesem Fall wird das Blech, in diesem Fall Aluminium Blech, getempert. Beim Tempern wird das Blech weich geglüht.
Da Aluminium erst ab einem sehr hohen Temperaturbereich glüht, wird mit einer Acytelen Flamme ein dünne Schicht schwarzer Ruß auf die Oberfläche aufgetragen. Mit einer heißeren Flamme, die man durch Zugabe von Sauerstoff erreicht, wird nun das Blech stark erhitzt. Dabei verschwindet nach und nach die Ruß-Schicht. Damit das Aluminium nicht durchschmilzt, wird die Flamme durchgehend zügig hin und her bewegt. Im Zeitraffer sieht man sehr gut, wie der Ruß langsam verschwindet. Das Aluminium Blech ist am Ende durchgehend „getempert“. Nun muss es noch langsam abkühlen. Doch vorsicht, denn das Blech ist nach dem Tempern extrem heiß.
Biegt man nun das Blech nach dem Abkühlen, merkt man umgehend, wie weich das Blech geworden ist. Nun kann das Blech an dem Sandsack ohne Kraftaufwand mit dem Rundhammer getrieben werden. Es verformt sich wesentlich stärker, als ein Blech, das nicht zuvor getempert wurde. Es ist so weich, dass die Form auf einem flachen Amboss auch mit dem Rundhammer geglättet werden kann. Durch das Treiben härtet das Blech allerdings wieder aus.
