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Um Sicken präzise nachzufertigen, ist eine Schablone notwendig. Mit modernster 3D Druck Technik lässt sich eine solche Klopfschablone drucken. Die entsprechende Form kann zuvor gescannt oder in einem CAD Programm wie Autodesk Fusion produziert werden.
Das Blech wird auf die 3D gedruckte Form aufgelegt und mit einem Rundhammer die Sicken entsprechend getrieben. Das Treiben erfolgt mit weichen geführten Schlägen. Würde man das Blech zu stark treiben, entsteht ein sehr großer Verzug im Außenbereich, der später nicht mehr beseitigt werden kann. Durch die getriebenen Sickenvertiefungen kann das Blech nicht mehr verrutschen.
Im nächsten Schritt werden die Ecken mit einem Kugelhammer nachbearbeitet. Wenn die sich Ränder nun scharf abzeichnen, werden mit einem Schweifhammer die geraden Kanten soweit abgesetzt, dass auch hier scharfe Kanten entstehen.
Auf einem abgerundeten Fäustling der in einen Schraubstock gespannt ist, wird jede Sicke mit einem Glättehammer geglättet. Der Glättehammer wird leicht mit schweifenden Bewegungen über das Blech geführt.
Das nachgefertigte Sickenblech ist nun fertig und kann eingeschweißt werden.
