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Motorinstandsetzung – Der Motor nach langen Standzeiten


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Der Motor eines Oldtimers darf nach langjährigen Standzeiten nicht einfach gestartet werden. Nicht nur Dichtungen sind verharzt, auch im Motorinneren hat sich über die lange Standzeit hinweg einiges getan.


Sehen Sie hier das exklusive Video über Schäden am Oldtimer Motor nach langen Standzeiten.

Ein Starten eines solchen Motors kann zu einem kapitalen Motorschaden führen. Wir betrachten in diesem Beitrag einige Motoren nach einer solchen längeren Standzeit.
Um den Motor entsprechend überholen zu können, muss der Motor aus dem Fahrzeug ausgebaut werden. Ein Motor kann bis zu 200 Kg wiegen und daher sollte unbedingt der Motor für den Ausbau an einem Motorkran aufgehängt werden. Dies dient auch der körperlichen Eigensicherung.

Bereits beim Abnehmen des Zylinderkopfs erkennt man in der Regel Schäden an der Zylinderkopfdichtung. Feuchtigkeit, Korrosion und Verharzungen haben der Dichtung zugesetzt.
Die Ventile sind stark verharzt. Solche Verharzungen beeinflussen auch negativ das Strömungsverhalten des Kraftstoffgemischs und der Abgase.

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Betrachtet man die Ölwanne nach einer langen Standzeit, erkennt man am Boden der Ölwanne eine zähe schlammartige Masse. Gerät diese Masse in den Ölkreislauf, verstopfen diese Kanäle und der Ölfluss wird unterbrochen. Eine ausreichende Schmierung ist damit nicht mehr gewährt und ein kapitaler Motorschaden kann folgen. Auch die Ölpumpe weist in der Regel in solchen Fällen bereits starke Verharzungen und Verunreinigungen auf. Betrachtet man die weiteren Bauteile im Motor, finden sich immer wieder deutliche Spuren der Verharzung.