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Technik Allgemein – Kunststoff Reparatur Teil 3


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Die beste Art Thermoplaste Kunststoffteile zu reparieren ist das Schmelz-Schweiß-Verfahren. Um ein wirklich gutes Ergebnis zu erzielen, empfiehlt es sich ein paar Übungsgänge an anderen Thermoplast Kunststoff-Teilen – wie zum Beispiel Weichspüler-Flaschen oder ähnliches – durchzuführen.


Am wichtigsten ist beim Kunststoff-Schweißen das Feststellen des Werkstoffs. Der Profi erkennt das Material anhand von Geruch und Rauch beim leichten Anschmelzen. In der Hobbywerkstatt sollte man sich aber nur auf die Kennung des Werkstoffs auf der Rückseite des Bauteils verlassen. Diese Kennung gibt Aufschluss über das verwendete Polymer, denn der Schweißstab muss dem Werkstoff des Bauteils entsprechen.

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Erster Arbeitsgang nach der Reinigung: die Kante des Bruchs oder Risses wird mit einem Fräser ausgefräst. Bei einem Riss wird am Ende ein Loch gebohrt. Nun wird der Füllstab mit einem Schaber abgeschabt, dadurch wird die Oxidschicht des Füllstabes beseitigt. Mit einem Heißluftföhn und einem speziellen Vorsatz wird der Stab erhitzt und in den ausgefrästen Schlitz eingefüllt. Am Ende des Risses oder Bruchs wird der Schweissdraht nach dem Abkühlen abgeschnitten. Eventuell muss noch eine zweite Schicht des Materials aufgetragen werden. Zum Stabilisieren kann die Stelle auch von der Rückseite noch einmal verschweißt werden. Liegt der Schweissdraht in der aus gefrästen Kerbe, kann mit einem heißen Spatel der Draht abgeflacht und mit dem Rest des Kunststoffs verschmolzen werden. Das Material ist nun bereit für die weitere Bearbeitung, wie Füllen, abschleifen und Lackieren.