Etwa 50 Kilometer südwestlich von Birmingham werden in Malvern Link noch immer in traditioneller Handwerksarbeit Morgan Roadster zusammengesetzt.
Karrosseriebauer, Sattler, Tischler und Lackierer sind 17 Tage am Werk, bis aus einem in Auto wird. „British craftsmanship“ – wie in alten Zeiten, als es das glorreiche Empire noch gab. Einige der Mitarbeiter arbeiten bereits in dritter Generation in der Manufaktur. Sie passen die Bauteile der sportlichen Fahrzeuge individuell an und arbeiten sie – bei Bedarf – fachkundig nach. Das gilt für mechanische Teile ebenso wie für die Holzkomponenten des Rahmens oder die Außenhaut aus Aluminium. In ihrer Grundkonzeption sind der 4/4 und der Plus 4, die heute noch angeboten werden und die am besten verkauften Modelle der Marke sind, seit 1936 beinahe unverändert geblieben.
Dagmar und Andreas Hensing besuchten die „Factory“, wie die Morgan Motor Company auch genannt wird. Einen Monat lang begleiteten sie die Herstellung in den Backstein-Gebäuden. Es entstand ein Buch, das dem Morgan-Fan sicher reizvolle Einblicke gewährt. Nie zuvor ist während der gesamten Historie des noch immer familiengeführten Unternehmens eine derartige Dokumentation veröffentlich worden.
Das Buch ist auf deutsch im Heel Verlag erschienen (160 Seiten, ISBN 978-3-95843-153-9, Preis 39,99 Euro). Die englische Variante gibt es bei Veloce (350 Bilder, ISBN: 9781845848736, 40 Pfund, www.veloce.co.uk)

