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25 Jahre Opel Calibra

Vom Aerodynamik-Weltmeister zum Kult-Coupé.

Es war einmal…. ist ein schöner erster Satz für eine schöne alte Märchengeschichte. Und solche Geschichten können durchaus wahr sein. Es war einmal eine Zeit, da stand der Name Opel für luxuriöse Oberklasse-Limousinen, innovative Technik-Lösungen und todschicke Sport-Coupés. Opel Manta, Opel GT, Opel Monza waren in den Siebziger und Achtziger Jahren alles andere als Witznummern.
Vor genau 25 Jahren stand der Opel Calibra auf der IAA in Frankfurt und setzte die Coupé-Tradition des Hauses fort. Die internationale Presse war begeistert und der Zweitürer aus der Feder von Chefdesigner Erhard Schnell war genau das, worauf Sportwagenfans in Deutschland gewartet hatten. Zeitlos elegant, dank Großserientechnik erschwinglich und – Verzeihung – sauschnell. Der Luftwiederstand von 0,26cw war damals Bestwert für Serienfahrzeuge und schon die Basisversion des Calibra mit dem 115 PS starken Vierzylindermotor war für Tempo 200 gut. 1992 knackte der Turbo 4×4, Topmotorisierung mit 204 PS, fast die 250km/h-Marke und zeigte weit leistungsstärkeren Sportwagen die Rücklichter. 1996 gewann Opel mit dem allradgetrieben V6 sogar die Tourenwagen-WM
Kein Wunder, dass der Calibra zum Verkaufserfolg wurde. So erfolgreich, dass das Rüsselsheimer Werk mit der Produktion nicht nachkam und beim finnischen Hersteller Valmet mitproduziert werden musste. In Uusikaupunki entstand sogar eine Cabrioversion des Calibra. Nach 240tausend Stück war 1997 Schluss mit der Produktion. Schon damals galt der schicke Opel als Kult-Fahrzeug. Einen würdigen Nachfolger hat er bis heute nicht gefunden.