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Traumpässe – Im Herzen der Schweiz

Eine Traumstrecke für Oldtimer und Bergfans ist der Klausenpass – eine romantische Route abseits vom schnellen Fernverkehr.

Erbaut wurde er 1899 auf 1948 Metern – die Klausenpass-Straße in Schweiz war von Anfang an eine wichtige Verbindung im Herzen der Alpen. Das Herz von Oldtimer-Fahrern schlägt auf der historischen Route höher, denn auch Renngeschichte wurde an diesem Ort geschrieben: Das legendäre Klausenrennen über 21,5 Kilometer war vor dem 2. Weltkrieg zwischen 1922 und 1934 eine herausfordernde Berg-Konkurrenz. 1993, 1998 und 2002 wurde ein Revival mit klassischen Automobilen gewagt – das letzte Rennen fand 2006 statt. Vierzigtausend Zuschauer säumten dabei die Strecke, das Rennen wurde als „Speed Event of the Year“ gefeiert.
Normalerweise aber geht es beschaulich zu auf dem Pass mit seinen 136 Kurven und 1237 Höhenmetern. Start ist in Glarus, die Straße führt durch ein Waldgebiet, schlängelt sich hinauf in schwindelerregenden Kurven, ehe es durch einige kleine Tunnel geht und auf enger Strecke wieder durch Wald. Hier ist der Fahrer besonders gefordert bis zu einem malerischen Hochtal, dem Urnerboden. Die spektakulären Aussichten auf die umgebenden Gipfel lenken von der Straße ab. Am Ende des Tals warten einige Wasserfälle, man kann parken und einen kleinen Spaziergang machen.

 

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Und dann geht’s richtig aufwärts, die Straße wirkt wie in den Fels gehauen und rund 40 Kurven später hat man die Passhöhe erreicht. Der Boxenstopp im Café ist Pflicht, um sich für die Abfahrt zu stärken… die ist nicht ganz so außergewöhnlich, aber Vorsicht ist angeraten, denn nicht immer ist die Strecke mühelos. Am Fuß des Klausenpasses liegt Burglen, Geburtsort von Wilhelm Tell, wo ein kleines Museum von seiner Geschichte erzählt. Hier schlägt das Herz der Schweiz – während sich der Puls des Fahrers langsam normalisiert…

Tour-Infos:
Der Klausenpass in der Schweiz, verbindet die Kantone Uri und Glarus. Er führt von Linthal (Kanton Glarus) nach Altdorf (Kanton Uri) über den Urnerboden und die Passhöhe weiter durch das Schächental. Die Pass-Straße ist von November bis Mai gesperrt. Auf der Passhöhe gibt es außer Gastronomie auch eine Kapelle.