Für viele Enthusiasten, die besonders gerne auf ausgefallenen Routen in weitgehend un entdecktem Oldtimer-Land unterwegs sind, ist der Name Philip Young ein Begriff.
Young gründete die Endurance Rallye Association (kurz ERA) und blieb deren Direktor bis zu seinem Tod. Der 67jährige starb in Burma nach einem Motorradunfall. In der ganzen Welt hatte Philip Young gewirkt und mit größter Leidenschaft spektakuläre Erlebnis-Rallyes organisiert. Einen Weltrekord stellte er auf, als er aus Südafrika aus Kapstadt nach London in zehneinhalb Tagen fuhr. Auf ihn geht auch die Wiederbelebung der legendären Rallye Paris-Peking zurück, eines der letzten Motor-Abenteuer unserer Zeit.
Sein letztes Ziel war es gewesen eine Einfahrtserlaubnis für ein 70 Crew starkes Rallye Team von Thailand nach Burma zu bekommen. Er starb im Krankenhaus in Bangkok am Mittwoch 11. März. Er hat den klassischen Motorsport geprägt und wird unvergessen bleiben.


