Am vergangenen Wochenende wurde mit der Vallelunga-Classic auch die Saison 2015 für die klassischen Rennen, die Peter Auto organisiert, eröffnet.
Schauplatz war das Piero Taruffi Autodrom in Campagnano di Roma. In den fünf Rennklassen Classic Endurance Racing 1 (1966/1974 GTs & 1966/1971 protos), Classic Endurance Racing 2 (1975/1979 GTs & 1972/1979 protos), Heritage Touring Cup (1966/1984 touring cars), Sixties’ Endurance (pre-63 & pre-66 GTs pre-66 sports cars) und Trofeo Nastro Rosso (pre-66 Italian sports cars und Ausnahmefahrzeuge) fuhren die Teilnehmer über die Motor-Rennstrecke, die rund 30 Kilometer nördlich von Rom liegt.
Im Jahr 1951 wurde die Rennstrecke in Vallelunga gebaut, ab 1963 fand hier der Große Preis von Rom statt. Mit einer Länge von 4085 Metern und zehn herausfordernden Kurven ist die Rennstrecke gelegentlich auch Trainingsgebiet für Formel 1 Piloten.
Heritage Touring Cup
Für die Teilnehmer begann die Vallelunga-Classic mit den Historic Touring Cars. Der Brite Tim Summers war Schnellster im Qualifying in seinem 1981 Rover Vitesse. Das Rennen selbst war Schauplatz eines Zweikampfes, der etwas 30 Minuten dauerte zwischen dem Belgier Christophe Van Riet (Ford Escort RS 1600) und dem Franzosen David Ferrer (Ford Capri 3100 RS Köln), der früh die Führung übernahm. Die belgische Paarung von Van Riet / Raphaël de Borman in ihrem Ford Escort fuhren zu ihrem ersten Sieg in dieser Saison deutlich vor dem Volvo 240 Turbo von Andrew Beverley und den Deutschen Philipp und Siegfried Brunn in ihrem BMW 635, der die Linie in fast der gleichen Sekunde nahm.
[new_royalslider id=“446″]
FOTOS: Copyright Rene Photo Collection / Peter Auto
Trofeo Nastro Rosso
Dieses Grid lässt die Herzen aller Klassik-Freund schneller schlagen, denn hier fahren legendäre italienische GTs mit und Sportwagen mit wohlklingenden Namen wie Alfa Romeos, Bizzarrinis, Ferraris und Maseratis. Vincent Gay aus Belgien dominierte das Qualifying und beide Runden in seinem Ferrari 275 GTB/C. Dahinter kabbelten sich Yves Vögele aus der Schweiz im Alfa Romeo Giulia TZ und im Ferrari 250 GT Berlinetta der Belgier Christian Dumolin. Ein weiteres Duell spielte sich zwischen den Schweizern Maserati A6 GCS Barchettas von Carlo Vögele und Lukas Hüni ab.
Sixties‘ Endurance
Ungefähr 30 Fahrzeuge starteten in der Sixties Endurance Klasse zum zweistündigen Ausdauerrennen. Es duellierten sich die AC Cobras von Tim Summers/Nigel Greensall, Dominique Guénat/Yvan Mahé, Andrew Beverley und Michel Lecourt/Raymond Narac.
Classic Endurance Racing 1
Martin O’Connell / Andrew Kirkaldy in ihrem Chevron 19 hatten einfach ein perfektes Wochenende: die Pole Position, den Sieg und dazu noch die schnellste Runde auf der Rennstrecke – was will man mehr? Gleich dahinter kamen die Lolas von Serge Kriknoff, Pierre-Alain France and Toni Seiler. Der frühere Porsche Werksfahrer Jürgen Barth fuhr mit einem fantastischen 917s und machte den 5. Platz.
Classic Endurance Racing 2
Während die Chevrons die Oberhand über die Lolas in CER 1 übernahmen, revanchierten sich die von Eric Broadley gestalteten Autos in CER 2 mit einem dreifachen Sieg von Dominique Guenat gefolgt von Patrice Lafargue, Philipe Scemama und Russell Büsst Chevron.

