Die Kombination macht’s: die wunderschönen Straßen der Emilia, Ligurien und der Toskana und dazu Kultur, automobiler Sport und unvergessliche Abende.
Für vielgereiste Oldtimerfreunde ist die Rallye Terre di Canossa mit ihren 650 Kilometern Länge eine der schönsten unter den organisierten Fahrveranstaltungen. Weniger hektisch, als die große Mille und privater im Ambiente durch die begrenzte Teilnehmerzahl von nur 100 Fahrzeugen. Am vergangenen Wochenende brausten die Klassiker durch die herrliche Landschaft die Italien so einzigartig macht.
Traditionell sind Ferrari und Masserati die Marken, denen besonders gehuldigt wird, aber in diesem Jahr wurde auch dem 70. Jahrestag der italienischen Republik gedacht und dem 970. Jahrestag des Geburtstags der Gräfin Mathilda, die die Schutzpatronin der Rallye ist.
2016 begann die Terre di Canossa mit einem Paukenschlag: die Gala-Soirée in Parma mit einem Abendessen des Michelin-Sterne gekrönten Kochs Massimo Spigarolli und einem Verdi-Konzert verzauberten die Teilnehmer. So positiv gestimmt startete die Rallye am nächsten Tag gleich zur Varano Rennstrecke. Am Apennin entlang führte die Strecke nach Borgotaro, ein kleiner Ort, der für seine Steinpilze bekannt ist. Über den 1055 Meter hohen Passo di Vento Croci führte der Weg nach La Spezia. Zeit für eine Pause an der Küste von La Spezia.
Der Samstag führte den Oldtimer-Trupp durch die Toskana und die Teilnehmer wurden begeistert in den historischen Städten wie Lucca oder vor der Kathedrale von Pietransanta, der Heimat des Künstlers Botero. Am Abend folgte die Beach Party im Badeort Forte di Marmi.
Herausfordernd war der Sonntag. Kurven über Kurven. Zunächste auf der Bergstraße durch die Apuanischen Alpen, dann auf den Serpentinen des Radici Passes. Alles war vergessen beim Mittagessen auf der Burg Montefironio. Das große Finale folgte traditionell auf dem Domplatz in Reggio Emilia und die Preisverleihung im prächtigen Sala del tricolore. „Heute ist Terre di Canossa auf der ganzen Welt anerkannt“, so Luigi Orlandini, Präsident der Scuderia Tricolore. „Unser Ziel ist es, ein hartes Rennen zu bieten auf der technischen Seite, aber auf der anderen Seite auch ein unvergessliches Erlebnis.“
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