Die Briten sind in Sachen Wetter ja einiges gewöhnt, sagt man und so wundert es nicht, dass trotz beinahe durchgehendem Regen das Donnington Historic Festival dennoch ein Erfolg wurde.
Während bei uns der Erfolg einer Veranstaltung oft wirklich vom Wetter abghängt, geht man auf der Briten-Insel einfach über solche Widrigkeiten hinweg. Am letzten Aprilwochenende kamen die Motorsportfans nach Donnington um die Rennen legendärer Wagen aus den 1920er bis in die 1990er Jahre zu verfolgen. Die spektakulären Bilder, die sie zu sehen bekamen gaben ihnen recht und lohnten die Mühe – auch wenn es nur demjenigen, der auf Schneefall eingestellt und entsprechend angezogen war, wirklich nichts ausmachte.
Sorgen um Blechschäden musste sich auch niemand machen, denn die wertvollen historischen Rennfahrzeugen wurden von sicheren Händen bewegt: Le Mans Sieger Jackie Oliver und Touring Car Experten John Cleland, Tim Harvey und Steve Soper repräsentierten die frühere generation der Rennfahrer. Die jungen Fahrer waren mit den BTCC Stars Andrew Jordan, Matt Neal und Colin Turkington vertreten. Beim Finale nahm Andrew Jordan und sein Vater Mike die Zielflagge als erster und fuhren mit ihrem Austin A40 zum Sieg des HRDC Touring Greats Rennens.
Unter den Gästen wurde auch Musiker Chris Rea gesichtet. Er war mit seinem Morris Minor Polizei-Fahrzeug auf der Strecke. Fans der 1970er und 1980er Jahre erkannten sicher Tony Dron, der selbst die Eröffnungsrunde für die Tony Dron Trophy präsentierte.
Paddock Besucher konnten sich über massenweise Blech freuen, wenn die durch die Reihen der Grand Prix Fahrzeuge schlenderten.
Bis in die Dunkelheit fuhren die die Mammuths Lola gegen Chevron beim 1000-Kilometer-Rennen am Samstag Abend.
Fotos: Jakob Ebrey, Edd Hartley

