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Auf Eis und Schnee durch die Steiermark

Während die meisten Oldtimer in der Garage schlummern, wagen sich einige wagemutige Oldtimerfahrer mit ihrem Sammlerstück auf Schnee und Eis.

Augen auf und durch – könnte das Motto der wohl härtesten Winterrallye Österreichs lauten. Durch die Steiermark führt die Strecke auf rund 750 Kilometer durch tief verschneite Wälder, weite Bergregionen mit vereisten Nebenstraßen. Schon in den 50er und 60er Jahren bewiesen hier Automobilisten sportlichen Ehrgeiz, wenn sie bei der Österreichischen Alpenfahrt, der 1000 Minuten Rallye oder der Semperit-Rallye ihre Autos ins Zeug legten.
Bei der Winterrallye-Steiermark sind Fahrzeuge bis einschließlich Baujahr 1986 zugelassen. Das Regelwerk der Winterrallye ist einfach gehalten. Vornehmlich geht es um den Spaß beim Fahren auf geschlossener Schneedecke. Bei einer vorgegebenen Durchschnittsgeschwinsigkeit von 40/50 km/Stunde ist Rasen sowieso ein Fremdwort für die Teilnehmer.

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Dennoch wird die Zeit genommen – aber bei vollen Minuten in der Wertung kommt es mehr auf das Durchhalten und zusammen helfen an, denn auf taktisches Geschick wie bei vielen Sommer-Rallyes. Die Einhaltung der Sollzeiten werden durch besetzte Zeitkontrollen geprüft. Jede Minute zu spät oder zu früh – und das ist bei Nebel, Eis und Schnee schon mal drin – bringt einen Minuspunkt ein. Sieger mit den wenigsten Punkten am Start- und Zielort der Universitätsstadt Leoben im Murtal war 2013 Christoph Aigner und Thomas Schmölz in einem Volvo 244.