Kategorien
News Top-Themen

Ausstellung – Hans Herrmann Retrospektive eröffnet


Notice: Undefined variable: html in /www/htdocs/w013a58a/classic-car.tv/wp-content/plugins/shortcode-developer/shortcode-developer.php(137) : runtime-created function on line 1

Auf dem Gelände des ehemaligen Flugfeldes Böblingen/Sindelfingen entstand durch die Neueröffnungen der Premium-Marken Harley-Davidson, Ferrari und Maserati ein in Euopa einzigartiges Automobil-Zentrum, das nun internationale moderne Fahrzeuge und Klassiker präsentiert.


Sehen Sie hier das Video über die Eröffnung der Activ-Art Galerie

Als Ehrengast war Rennfahrer-Legende Hans Herrmann bei den Eröffnungs-Feierlichkeiten. Der inzwischen 85-Jährige schnitt beherzt das rote Band durch und machte so den Weg frei zum ersten Kunst-Projekt der ‚ACTIV-Art-Galerie‘: Die Retrospektive über das Leben und die Rennen von Hans Herrmann, der in die Geschichte des Motorsports einging als ‚Hans im Glück‘.


Gezeigt werden die wichtigsten Erinnerungsstücke von Hans Herrmann, die der Rennfahrer aus seinem eigenen Fundus gewählt hat. Zu sehen sind Fotos, Dokumente, Rennhelm, -Rennanzug und vieles mehr. „Jedes Objekt hat seine eigene Geschichte und Bedeutung,“ erklärt Hans Herrmann, der bei der Eröffnungs-Gala persönlich anwesend sein wird. Gefragt danach, wovon ein Rennfahrer seines Kalibers heute träumt, meint er mit dem für ihn typischen Humor: „Noch einmal Rennen zu fahren. Mit der Sicherheit der Rennwägen und dem Verdienst von heute.“

[royalslider id=“202″]
Viele Jahre fuhr Hans Herrmann Rennen mit so berühmten Kollegen wie Stirling Moss, Juan Manuel Fangio und Karl Kling. Hans Herrmann ist der berühmteste deutsche Rennfahrer seiner Zeit. Zu seinen wichtigsten Siegen zählt das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, das als schwerstes Langstreckenrennen der Welt gilt. Fünfzehn Mal hatte Hans Herrmann daran teilgenommen. Mit einem Porsche 917 kämpfte er sich schließlich 1970 durch den strömenden Regen aufs Siegertreppchen. Doch nicht nur deshalb ist er im Motorsport eine Legende. Dem Tod ist der heute 85-Jährige mehrmals von der Schippe gesprungen. Die ganze Welt hat mit ihm während seiner nur zwanzig jährigen Karriere gelitten und gejubelt. 1955, als beim Grand Prix von Monaco bei einer Versuchsfahrt die Bremsung des Silberpfeils in der Kasinokurve blockiert, endet Hans Herrmann für acht Monate im Gips. An der alten Hockenheim-Rennstrecke überlebt er einen Unfall, obwohl er mit seinem Wagen auf Grund technischen Versagens mit 200 km/h in ein Haus rast. 1959 beim Avus-Rennen, als im BRM Formel 1 Wagen von Stirling Moss der Bremsschlauch riss, wurde Hans Herrmann bei Tempo 290 aus dem Wagen geschleudert – und überlebte. Im Alter von 42 Jahren ging der beliebte Schwabe in Rennfahrer-Rente mit den Worten: „Ich wundere mich dass ich überlebt habe. Ich hatte viel Glück. Das soll man nicht unnötig herausfordern.“