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AvD-Histo-Monte

Legendär ist die Winterrallye AvD-Histo-Monte, die zu den anspruchsvollsten und faszinierendsten Gleichmäßigleitsrallyes Europas zählt. Am Mittwoch, 8. Februar, fällt um 9 Uhr morgens der Startschuss. Dieses Mal in der Autostadt Wolfsburg. avd-histo-monteSie ist den früheren Sternfahrten der Rallye Monte Carlo nachempfunden und führt in vier Tagen knapp 1.800 Kilometer von Frankfurt nach Monaco. Die schon klassischen „Monte“-Bedingungen wie Eis, Schnee, Regen und Sonnenschein gehören jedes jahr dazu und machen den besonderen Reiz aus.

Passend zum Jubiläum ist das Starterfeld auch prominent besetzt. Rallye-Weltmeister Walter Röhrl, Motorrad-Weltmeister Esteve „Tito“ Rabat, der siebenfachen Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle und Star-Kabarettist Urban Priol gehen an den Start. Insgesamt sind 82 unerschrockene Oldtimer und Youngtimer samt teams auf den Weg über die Alpen. Die spektakulären Autos, darunter auch Exoten von Oldsmobile, Maserati und Jaguar, und ihre Teams kann man am Mittwoch beim Start sowie am Vortag (7. Februar) im Rahmen der technischen Fahrzeugabnahme (11.30 Uhr bis 17.30 Uhr) erleben. Zu sehen sind außerdem zwei weitere legendäre Rallye-Autos: Der Audi quattro A2 (Siegerfahrzeug der Rallye Monte Carlo 1984 mit Walter Röhrl als Pilot) und der Audi quattro Sport, mit dem Röhrl und Christian Geistdörfer 1985 den zweiten Platz erreichten.
1977 erzielte der Škoda 130 RS bei der Rallye Monte Carlo einen Doppelsieg in der Gruppe 2. Jetzt 40 Jahre später führt der „Porsche des Ostens“ mit dem deutschen Rekord-Meister Matthias Kahle am Steuer die Škoda-Flotte bei der AvD-Histo-Monte an und trifft am Schlusstag sogar auf das aktuelle Rallye-Modell von Škoda, den Fabia R5.

Škoda und die Rallye Monte Carlo – diese Verbindung besteht schon seit mehr als 100 Jahren. 1912, bei der zweiten Ausgabe der Winterrallye, stellte sich mit dem Laurin & Klement Phaeton erstmals ein Auto aus Mladá Boleslav der „Königin der Rallyes“. Zu den größten Erfolgen von Škoda zählt die Teilnahme im Jahr 1977: Vor 40 Jahren holten die Werksfahrer Vacláv Blahna/Lubislav Hlávka und Miloslav Zapadlo/Jiří Motal im Škoda 130 RS einen Doppelsieg in der Gruppe 2.

Mit einem Großaufgebot feiert Škoda den 40. Geburtstag dieses historischen Erfolgs bei der AvD-Histo-Monte: Acht Oldtimer made in Mladá Boleslav werden sich am 7. Januar zur Technischen Abnahme in der Klassikstadt Frankfurt einfinden, um bei der Winterrallye vier Tage lang auf den Spuren der „Monte“ zu wandeln. Damit ist Škoda hinter Porsche (22 Autos) und Audi (9) die drittbeliebteste Marke im Teilnehmerfeld.

Die Tschechen-Flotte führt ein detailgetreuer Nachbau des 1977er-Siegerwagens an. Der 130 PS starke „Porsche des Ostens“ wird wie üblich von Matthias Kahle pilotiert. Der siebenfache Deutsche Rallye-Meister hat die Histo-Monte zwei Mal für sich entschieden – mit dem heutigen Rallyeleiter Peter Göbel als Copilot – und wird diesmal von Motors-TV-Redakteur Martin Utberg nach Monte Carlo navigiert.

Neben dem 1977er-Nachbau bringt Škoda Auto Deutschland zwei weitere Rallye-Klassiker an den Start. Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei Škoda, greift ins Lenkrad eines 110 R. Jens Herkommer, Spezialist für Škoda Oldtimer, lenkt einen 1985er 130 LR, der an die Gruppe-B-Werkswagen aus Mladá Boleslav erinnert. Dazu kommt ein von Škoda CZ eingesetzter Škoda 100 Typ 722 sowie vier privat eingesetzte Oldies aus den 70er- und 80er-Jahren.

Am Schlusstag der AvD-Histo-Monte wird Škoda France darüber hinaus für eine Zeitreise in die Gegenwart sorgen und das aktuelle Rallye-Modell präsentieren. Der Škoda Fabia R5 wird mittags auf dem Col de Turini ausgestellt und anschließend das Feld vom Turini bis ins Ziel nach Monaco anführen. Der R5 zählt schon jetzt zu den erfolgreichsten Modellen in der langen Rallyegeschichte der Marke. 2016 gewannen Škoda-Piloten unter anderem die WRC 2, die Asien-Pazifik-Meisterschaft und die Deutsche Meisterschaft. Bei der Monte zählen die Werksfahrer Andreas Mikkelsen, Jan Kopecky und Pontus Tidemand in ihrer Kategorie zu den Favoriten.

Der Fabia R5 ist aber nicht der einzige moderne Škoda, der am 11. Februar im Hafen von Monaco einläuft. Wie in den Vorjahren stattet Škoda Auto Deutschland das Organisationsteam mit modernen Fahrzeugen aus. Rallyeleitung, Zeitnehmer, Fotografen und Filmer bewältigen die 1730 Kilometer lange Strecke im neuen Škoda Superb 4×4. Dank Allradantrieb werden die fleißigen Helfer die Passstraßen selbst bei schlimmstem Schneefall ohne Probleme überwinden können, für die Oldtimer ist diese Herausforderung gleichwohl größer. Aber genau das macht seit 1911 den Reiz der Rallye Monte Carlo und seit 25 Jahren auch den Reiz der AvD-Histo-Monte aus.

www.avd-histo-monte.com.