Wer einen perfekten Event aufgelegt hat, dem ist die Messlatte für den Erfolg der nächsten Veranstaltung hoch gelegt. Bei der 4. Chantilly Arts & Elegance Richard Mille, die am Sonntag, den 10. September in der Chantilly Château Domain stattfand, erfüllten sich die Hoffnungen der Besucher.
Angespornt durch die Inszenierung in den drei vorangegangenen Jahren – der Concours d’Elegance hatte es auf Anhieb in die Liga der ganz Großen geschafft – wurde für 16.300 Zuschauer (20 Prozent über dem Vorjahr) viel geboten. Natürlich ist die prächtige Kulisse des französischen Wasserschlosses eine Steilvorlage für jeden anderen Veranstaltungsort. Wo sonst gibt es solche Gärten, solche Ausblicke über Grün auf umwerfende Bauten? Opulenz überall.
Dabei ist hier nicht die Masse an Fahrzeugen der Trumpf – vielmehr die Klasse. Fünf Konzeptfahrzeuge, die gepaart mit Haut Couture gezeigt wurden und 90 historische Automobile aus der ganzen Welt konkurrierten miteinander um die Auszeichnungen.
Fünf Autos traten im Wettstreit für die Concours d’Elégance Auszeichnung an: Der DS 7 Crossback Présidentiel mit dem Couturier Eymeric François, dem Aston Martin Vanquish Zagato Volante (Couturier: Ann Demeulemeester), der McLaren 720 S (Couturier: Haider Ackermann), der Renault Trezor Concept (Couturier: Balmain) und das Citroën CXperience Concept (Couturier: Yang Li). Die Jury hatte keine leichte Aufgabe und so diskutierten Jean Todt (Präsident der FIA), Margot Laffite, Paul Belmondo und Christophe Bonnaud (Journalistin) bis sie schließlich die Auszeichnung für Beste Fahrzeug der Show Concours d’Elégance an zwei Sieger verliehen: das Renault Trezor Concept (Couturier Balmain ) und das Citroën CXperience Concept (Couturier: Yang Li).
Beim Concours d’Etat entschied sich der Veranstalter Peter Auto, auf seine eigene Art und Weise Ferraris 70-jähriges Jubiläum mit dem Thema „Le Mans 24 Stunden“ als Höhepunkt zu feiern. So wurden 28 Autos, die das Prancing Horse-Abzeichen tragen – und alle an dem berühmtesten Ausdauerrennen der Welt teilgenommen hatten – in fünf Klassen aufgeteilt. Von dieser einzigartigen Ausstellung, konnte ein außergewöhnliches Auto die Zustimmung der Jury auf sich ziehen. Die Auszeichnung Best of Show für die Nachkriegsautos ging an den Ferrari 250 Testa Rossa 58 (Châssis # 0728) (im Besitz von Sir Michael Kadoorie), Sieger der Sarthe Classic im Jahr 1958 gefahren von Olivier Gendebien und Phil Hill. Unter den Vorkriegswagen zog die für Bugattis reservierte Klasse die Aufmerksamkeit der Jury auf sich. Das Vereinen von vier Typ 57 Ss an der gleichen Stelle war ein Meisterstück an sich und es rechtfertigte die Verleihung von drei Preisen für diese Klasse. Gekrönt als Best of Show wurde der 1936 Bugatti Atlantic (Châssis # 57374) im Besitz von Amerikaner Robson Walton und Peter Mullin, der bereits im Jahr 2014 einen Preis in Chantilly für sein 1937 Delahaye 135M Cabriolet mit Figoni und Falaschi Coachwork erhielt.
Best of Show Concours d’Elegance
Renault Trezor & Balmain
Citroën CXPERIENCE & Yang Li
Best of Show Concours d’Etat
Pre-war: Bugatti 57 S Atlantic (1936)
Post-war: Ferrari TR 58 (1958)
A great French coachbuilder: Pourtout
1st: Delage D8-120 S Coach Sport (1939)
Special award: Remi Danvignes CD4 Roadster (1938)
The great musicians cars
1st: Porsche 911 3.0L RS (ex Herbert von Karajan)(1974)
Special award: Iso Griffo A3C (ex Johnny Hallyday)(1965)
The Woodies
1st: Peugeot 202 ‘‘boulangère’’ (1949)
A century of electric motor cars
1st: Detroit Electric Model D Brougham(1910)
The sports and racing chain drive cars
1st: Gladiator Grand Prix (1904)
Special award: Panhard Grand Prix (1908)
Pre-war Alfa Romeo with special bodyworks
1st: Alfa Romeo Alfa Romeo 6C 1750 Grand Sport Spider Zagato MM (1929)
Special award: Alfa Romeo 8C 2300 MM Torpedo/Cabriolet Brandone (1933)
Post-war Alfa Romeo with special bodyworks
1st: Alfa Romeo 3000 CM “Superflow IV” Pinin Farina (1960)
Special award: Alfa Romeo 1900 Super Sprint Zagato (1955)
The Ecceterini barchettas
1st: Siata 500 Record (1946)
Special award: Osca Maserati S-498 (1959)
The Ecceterini berlinettas
1st: Aguzzoli Condor (1964)
Special award: Osca MT4 LM (1952)
Small & Big
1st: Bugatti Type 52 Baby (1926) & Bugatti Type 35 (1926)
Ferrari at the 24 Hours of Le Mans: the GT and derivatives
1st: Ferrari 512 BBLM (1980)(châssis #32129)
Special award: Ferrari F40 (1992)(châssis ##ZFFGJ34B000074045)
Ferrari at the 24 Hours of Le Mans: the prototypes, open cars
1st: Ferrari TR58 (1958)(châssis #0728)
Special award: Ferrari Dino 166 SP (1965)(châssis #0834)
Ferrari at the 24 Hours of Le Mans: the prototypes, closed cars
1st: Ferrari 250 LM (1964)(châssis #5891)
Special award: Ferrari 512 S (1970)(châssis #1016)
Ferrari at the 24 Hours of Le Mans: the 365 GTB/4 Daytona Gr. 4
1st: Ferrari 365 GTB/4 Daytona Gr IV (1972)
Special award: Ferrari 365 GTB/4 Daytona Gr IV (1972)(châssis #15681)
2nd: Ferrari 365 GTB/4 Daytona Gr IV (1970)(châssis #15373)
Ferrari at the 24 Hours of Le Mans: the 250
1st: Ferrari 250 GTO “62” (1962)(châssis #4293GT)
Special award: Ferrari 250 GT Sperimentale (1961)(châssis #2643GT)
2nd: Ferrari 250 GTO “64” (1964) (châssis #5575GT)
Grand Prix des Clubs FFVE: Fiat Fan Club
Prix Spécial FFVE de l’authenticité: Antony type A1 et la collection Antony
Prix FIVA de la préservation: Chrysler Town country 1947
Prix du public: Lexus LFA
















































































































































































































