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Citroën punktet im Mullin Museum

Die größte Citroën-Ausstellung der Nordamerikanischen Geschichte eröffnete am vergangenen Wochenende im Mullin Museum in Oxnard, Kalifornien. Peter Mullin – seines Zeichens komplett dem Charme französischer Automobile verfallen – hat seine privaten Fahrzeuge nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – bis kommendes Frühjahr 2018.

„Citroën – Der Mann, die Marke, das Mysterium“ lautet der Titel, der die 46 Exemplare mit französischen Wurzeln zusammenfasst. Dabei lernen die Besucher des Mullin Museums nicht nur die Fahrzeuge kennen, sondern entdecken auch, dass André Citroën ein Mann mit unglaublichen Visionen für die Zukunft war. Jedes der ausgestellten Fahrzeuge macht deutlich, wie Citroën mit seiner herausragenden Technologie und dem Design die Zukunft des Automobilbaus gestaltete. Natürlich ist auch der Pionier des Frontantriebes, der Citroën Traction Avant – bei uns auch unter dem Namen Gangsterlimousine bekannt – dabei.

Die Ausstellung ermöglicht ihren Besuchern einen umfassenden Blick auf die Geschichte der französischen Firma. Neben den üblichen 2CV- und 4CV-Modellen, durch die das Unternehmen zum Produktions-Riesen wurde, zeigt das Museum auch einige echte Raritäten. Zum Beispiel den zweimotorigen 2CV Sahara, ein Traction Avant Cabriolet und einer Vielzahl von unglaublichen Chapron-Bodys – die dem „Beute-Schema“ des großen Sammlers entsprechen. Auch zu sehen: Eine Reihe von modernen Citroëns, darunter ein 2007 C6, 2009 C3 Pluriel und eine Handvoll von späten 2CVs, von denen keiner in den Vereinigten Staaten jemals verkauft wurde.

„Citroën ist eine Marke, die mich immer auf irgendeiner Ebene fasziniert hat“, berichtet Eigentümer Peter Mullin. „Die Art und Weise, in der sich das Unternehmen mit der Gestaltung seiner oft seltsamen, aber immer atemberaubenden Fahrzeuge beschäftigte, wie sie mit wilden innovativen Technologien ausgestattet wurden, ist für mich anziehend. Ich bin sehr glücklich, dass wir diese unglaublichen Fahrzeuge mit der Öffentlichkeit, die sie vielleicht niemals persönlich sehen konnte, teilen können. Ich hoffe, dass wir eine ganze Legion von Citroën-Fans schaffen können.“