Der Royal Automobile Club hat den Surrey Heritage Award 2017 erhalten. Der Verband erhielt den Preis als Anerkennung für den Umbau einer Scheune aus dem 18. Jahrhundert in seinem Anwesen Woodcote Park. Das Gebäude dient jetzt als Motor House, also Heim für die historische Autosammlung des Clubs.
Der Preis des Surrey Historic Buildings Trust wurde ins Leben gerufen, um das vielfältige architektonische Erbe von Surrey zu würdigen und die gelungensten historischen Baukonservierungen bzw. -Restaurierungen auszuzeichnen.
Der Gewinner wurde bei einer Festveranstaltung am 29. März in Losely Park, Guidford, bekannt gegeben. Gastgeber war Michael More Molyneux, Lord Lieutenant von Surrey und Schirmherr des Surrey Historic Buidings Trust. Dame Helen Ghosh, Generaldirektorin des National Trust, hielt die Festrede.
Miles Wade, Geschäftsführer des Clubs, sagte: „Wir freuen uns, dass unsere Restaurierungsarbeiten an der Scheune und ihre neue Nutzung als Standort unserer Motor-Aktivitäten und Ausstellungsraum unseres historischen Erbes nicht unbemerkt geblieben sind. Obwohl es natürlich Teamarbeit war, verdankt das Projekt viel der Inspiration von Peter Foubister, unserem verstorbenen Geschäftsführer des Motor-Ressorts. Er verantwortete sowohl die Konzeption als auch die Sicherstellung von Qualität und Authentizität um den Ruf des Clubs als verantwortlicher Hüter unseres historischen Anwesens zu sichern.“
Das Projekt wurde vom Architekturbüro Giles Quarme entworfen und folgt der Tradition, alte Scheunen und Stallungen auf Landgütern zur Herberge für Autos umzugestalten, nachdem Kutsche und Pferd schon lange nicht mehr als Beförderungsmittel dienen.
Das Motor House beherbergt die historische Fahrzeugsammlung des Clubs, darunter Autos der RAC Pannenhilfe-Flotte und die rüstigen Veteranen der jährlichen London to Brighton Oldtimer Rallye des Clubs. Für die Öffentlichkeit zugänglich ist das Motor House im Rahmen des national Heritage Open Days-Events im September.
Das Motor House wurde 1770 als Scheune im Woodcote Park Estate gebaut, damals war das Anwesen im Besitz eines George Nelson. Dies belegt ein Tragbalken im Giebeldach, in den die Inschrift „Geo.Nelson Esq; Dec7th 1970“ eingraviert ist.
