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Die S-Klasse glänzt auf der Techno Classica

Mercedes-Benz Classic zeigt die Geschichte der exklusiven S-Klasse beim Markenauftritt zur 25. Techno Classica in Essen (10. bis 14. April) – im Fokus hat das Unternehmen dabei die Vorbereitung des neuen Modells.

Allein 1000 Quadratmeter des Messestands widmen die Stuttgarter Marke ihren Oberklasse- und Spitzenklassefahrzeugen der S-Klasse und deren Vorgängerbaureihen – von der Frühzeit des Automobils bis zur Moderne.

Einen besonderen Glanzpunkt setzt ein Benz „Prinz-Heinrich-Wagen“ aus dem Jahr 1910. Mercedes-Benz Classic hat diesen originalen Spezial-Tourenwagen mit großem Aufwand und dem Anspruch höchster Authentizität restauriert. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Louwman-Museum, Den Haag/Niederlande, durchgeführt, das ebenfalls einen „Prinz-Heinrich-Wagen“ aus dem Jahr 1910 in den Originalzustand zurückversetzen ließ.

Der auf der Techno Classica ausgestellte Benz „Prinz-Heinrich-Wagen“ ist eines von weltweit nur zwei Fahrzeugen, die mehr als 100 Jahre seit ihrem ersten Renneinsatz originalgetreu überlebt haben. Er ist ein außerordentliches Zeugnis für die visionäre Technikführerschaft dieser Ära. Denn die damals gebauten zehn Benz-Renntourenwagen wurden eigens für die Prinz-Heinrich-Fahrt 1910 neu konstruiert und waren ihrer Zeit technisch weit voraus. Das Fahrzeug aus der Sammlung von Mercedes-Benz Classic kommt bei der Prinz-Heinrich-Fahrt 1910 auf dem 11. Platz ins Ziel. Danach startet es noch im selben Jahr auch zur Zar-Nikolaus-Tourenfahrt. Den modifizierten Motor, den der Rennwagen für diesen Wettbewerb in Russland erhält, hat das Fahrzeug heute noch.

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Die Tradition der S-Klasse stellt Mercedes-Benz Classic mit einer Galerie aus zwölf Fahrzeugen dar, die den Mittelpunkt des Messestandes bildet. Wie tiefgreifend die S-Klasse mit ihren Werten in der bis zur Erfindung des Automobils zurückreichenden Markengeschichte verwurzelt ist, zeigen drei Exponate aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: der Mercedes-Simplex 60 PS (1904), der dem Geschäftsmann Emil Jellinek und Vater der Marken-Namensgeberin Mercédès Jellinek, als Reisewagen diente, sowie ein Nürburg 460 (W 08, 1929) und ein Typ 770 „Großer Mercedes“ (W 07, 1931). Neben neun weiteren Fahrzeugen, die die Ahnenreihe der Oberklasse- und Luxusklasse-Limousinen seit 1951 repräsentieren, gibt der Messestand einen Ausblick auf die neue Baureihe 222, die im Sommer dieses Jahres eingeführt wird.