Sie haben nur 33 Tage um eine der abenteuerlichsten Strecken zurückzulegen: die Teilnehmer der fünften Rallye Peking Paris. Sie kommen aus 26 verschiedenen Ländern und reisen mit ihren Oldtimern um die halbe Welt über unwirtliche Pisten, durch exotische Orte und verzauberte Landschaften, tückische Flußebenen und hohe Bergketten.
Die Oldtimer starten am 28. Mai und werden am 29. Juni in Paris erwartet. 1907 legten die ersten Pioniere die Strecke zurück. Sozusagen als Vorbild für die heutige harte Rallye, die Mannschaft und Wagen doch einiges abfordert. Auf den Spuren des Prinzen von Borghese, der übrigens 1907 die Wettfahrt gewonnen hatte, führt die Route durch die Mongolei. 1907 waren es nur fünf Fahrzeuge, die zu dieser waghalsigen fahrt antraten. Im Jahr 2013 gehen rund 100 Oldtimer an den Start. Als ältestes Fahrzeug nimmt ein 1913 Ford Model T teil. Einen wahrhaft gewaltigen Auftritt legt ein 1917 LaFrance mit seiner 14.5-litres-Maschine hin. Mit der kleinsten Ausstattung kämpft sich ein 1250cc MG TD über die Strecke, begleitet vom jüngsten Teilnehmer, einem Renault 4 von 1982.
Als härteste Etappe erwartet die Fahrer die Strecke zwischen Novosibirsk und Omsk mit einer Tagesleistung von 668 Kilometer über unwirtliche Straßen. Den teilnehmenden Vorkriegswagen mit hohem Radstand wie den Bentleys und drei Rolls Royce macht das kaum etwas aus Gespannt darf man da auf das Durchkommen der teilnehmenden Porsche 991, Porsche 356s, VW Käfer und dem 1958 Renault Fregate sein.
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