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Ein halbes Jahrhundert Motorsport

Es darf gefeiert werden bei McLaren. 50 Jahre ist es her, dass Bruce McLaren (damals 26) für die Wintermeisterschaft der Tasman Series einen Formel 1-Renner umbauen ließ.

Dies war der Beginn einer langen Erfolgsgeschichte, die den Namen des Neuseeländers noch heute in unvergleichlicher Weise als Synomym mit heißem Motorsport verbindet.
Mit seinem umgebauten Rennwagen gewann McLaren zunächst die Tasman Series und als 1966 ein neues Motoren-Reglement in der Formel 1 eingeführt wurde, stieg McLaren dort mit ein. Er setzte auf den 2-Liter-BRM-V8-Motor und das italienische Serenissima-V8-Triebwerk und 1967 auf den BRM-V12, bevor sich der DFV-V8-Antriebsstrang von Cosworth durchgesetzt hatte. Endlich im Jahr 1968 konnte McLaren erste Siege für sich verbuchen in Brands Hatch und Silverstone. Der erste herbe Dämpfer kam 1970 als McLaren selbst im Juni bei einem Can-Am-Test in Goodwood ums Leben kam. Trotz des Todes des Firmengründers wurden die Can-Am-Aktivitäten, das Formel 1 Projekt und auch die Indy-Car Visionen von McLaren weitergeführt.

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In den 70er Jahren heimste McLaren so vier Mal die prestigeträchtige Indy-500-Trophäe ein. Im Formel-1 Zirkus trat McLaren 1973 mit dem M23 an, den Gordon Coppuck mit dem seitlich montierten Kühler und der dünnen langen Fahrzeugnase designt hatte – nicht ohne beim Konkurrenten Lotus einen Blick zu riskieren. Emerson Fittipaldi und James Hunt realisierten in den Jahren 1974 und 1976 den Titel.
Es wurde schwieriger Ende der 70er Jahre, da die Erfolge ausblieben und sich die Nervosität der Sponsoren bemerkbar machte. Das Unternehmen wurde neu organisiert und man steuerte unter dem Namen McLaren International dem ersten Sieg 1981 beim Grand Prix in Silverstone (GB) an. 1984 feierte man mit Niki Lauda, in den Jahren 1985, 1986 und 1989 mit Alain Prost, Ayrton Senna jubelte 1988, 1990, 1991 und Mika Häkkinen in den Jahren 1998 und 1999. Den Fahrer-Weltmeistertitel holte sich 2008 Lewis Hamilton.