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Am 16. Januar wird das automobile Kunstprojekt „The Last Samurai“ auf der Fachmesse AutoZum (16.-19. Januar 2013) in Salzburg vorgestellt. Classic-Car.TV begleitete die letzten Airbrusharbeiten.
Sehen Sie hier das exklusive Video über das Airbrushing von Knud Tiroch.
Es ist ein Gemeinschaftsprojekt des Hotrodhangars Wien mit Festool und soll verdeutlichen, wie interessant und ebenso künstlerisch das grundsolide Handwerk des Lackierers sein kann. Im Video sehen Sie den 4. Teil des Entstehungsprozesses.
Inhalt der vergangenen Folge war das Airbrushen der Wolkengebilde. Nachdem Knud Tiroch die Wolken auf dem Nissan Silvia 180 XS Driftcar aufgesprüht hat, ließ er diesen ersten Farbauftrag trocknen. Im nächsten Arbeitsgang wird eine Maske für die Reiter im Hintergrund aufgebracht. Diese Maske wird mit etwas Abstand zu der Karosserie gehalten. Dadurch vermeidet Knud Tiroch zu scharfe Ränder entlang der Silhouetten der Reiter. Auch werden die Flächen der Fahnen und Reiter nicht flächendeckend ausgesprüht. Dies erzeugt eine gewisse Dynamik und Plastizität in die Schatten des Hintergrunds.
Im nächsten Zug zeichnen Sohn Dominic und Knud Tiroch die Lichter der Silhouetten mit einem Pinstriping Pinsel nach. Danach muss die Farbe auch wieder einige Zeit trocknen, bevor der nächste Schritt, das Airbrushen des Samurais im Vordergrund erfolgen kann.
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Auch für den Vordergrund wird eine eigene Maske verwendet. Diese wird ebenfalls nicht fest auf den Lack fixiert.
„Die freie Fläche der Maske wird zuerst weiß lackiert. Über die weiße Grundierung, wird nun die hellgrüne Farbe aufgetragen. Diese dient als Basis für das Airbrush des vordergründigen Samurai.
Eine zweite Schablone, die die erste Maske ausfüllt, enthält die Aussparungen für Schattenbereiche.
Diese Bereiche werden mit einer dunklen Farbe gefüllt. Nach dem Entfernen der Maske erkennt man bereits die Konturen des Samurais. Bisher hat Knud Tiroch vor allem mit einer Lackierpistole gearbeitet. Nun wechselt er zu einer feinen Airbrush. Mit dieser Airbrush beginnt Knud nun das Airbrush auszumodellieren. Mit dunkler Farbe zeichnet er freihändig alle Schattenbereiche detailliert nach. Knud Tiroch arbeitet wie bei einer Bleistiftzeichnung die dunklen Bereiche der Darstellung aus. Als Basis dient der hellgrüne Hintergrund. Die Airbrush wird über Druck und Distanz gesteuert. Entsprechend deckend fällt der Farbauftrag aus.
Zwischendurch wechselt Knud die Farbe und zeichnet die Lichter mit weißer Farbe nach. So entsteht nach und nach die plastische Wirkung des Airbrushs und das endgültige Kunstwerk entsteht.

