Still ist es nicht an der Gedenkstätte. Unweit rauscht die heutige A 5 vorbei. Etwas abseits des Parkplatzes kurz nach der Ausfahrt Mörfelden auf der Autobahn Darmstadt Frankfurt trafen sich am 28. Januar rund vierzig Menschen, um eines großen Rennfahrers zu gedenken:
Bernd Rosemeyer, der am 28. Januar 1938 um 11:47 Uhr bei einer Rekordfahrt bei Tempo 430 an dieser Stelle tödlich verunglückte. Kränze und Blumen wurden am Gedenkstein nieder gelegt. Audi Tradition war vertreten durch die Herren Franke und Professor Kirchhof. Für den AvD war Herr Braun gekommen, und eine Delegation des Technik Museums Speyer mit Peter Krause, dem ehemaligen Deuvet-Präsidenten. Die Gemeinde Naurod war repräsentiert durch den Bürgermeister und Herrn Pilz, der im Rathaus ein kleines Museum pflegt. Außerdem war der Motorsportclub Mörfelden da und auch Oldtimer-Moderator Johannes Hübner. Den Anstoß zur neuerlichen Pflege und Instandsetzung des Denkmals hatte Oldtimer-Kamerad Rüdiger Liebe (Frankfurt) gegeben. In den Ansprachen würdigten die Redner Bernd Rosemeyer nicht nur als herausragenden Motorsportler, sondern als Mensch, der seine Zeit geprägt hat.
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Text & Fotos: Rüdiger Liebe

