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Foto- und Film-Locations zu finden, die außergewöhnlich und zum Teil in Ihrer Art auch vergänglich sind, ist gar nicht so einfach. Am Wochenende wurde im zukünftigen Forum für Fahrkultur in München scharf geschossen.
Sehen Sie hier das Exklusive Video über das Bildermeister Fotoshooting in München
Die Firma Bildermeister war am Werk und setzte in der morbiden Umgebung des ehemaligen Bahn-Ausbesserungswerk München Fröttmaning Automobile aller Art in Szene.
Noch bevor das Forum für Fahrkultur entsteht, zieht das Automobil in die historischen Hallen ein. Wie extrem groß und beeindruckend die 1916 als Zulieferer-Betrieb der Krupp-Werke Essen entstandenen Bauten sind, erfährt man erst, wenn sich die Dimensionen zum Auto einschätzen lassen. Tausende von Mitarbeitern waren hier viele Jahre nach Kriegsende damit beschäftigt bis 900 Dampflokomotiven pro Jahr zu warten und zu überholen. In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre wurde das Gelände schließlich aufgegeben. In den folgenden Jahren war die Halle immer wieder geheimer Drehort für Krimis oder Automobil-Werbespots wie der Werbefilm, den Volkswagen 1984 zur Einführung des Volkswagen Jetta herstellen ließ. Kay MacKenneth von Classic-Car.TV war auch schon als Kameramann 1984 dabei.
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Besonders beeindruckend ist die Halle 24, die sogenannte Dampflokrichthalle. Mit 37.000 Quadratmetern überdachter Fläche und einem Raum von rund 580.000 Kubikmetern ist sie die größte Halle ganz Süddeutschlands. Auch in der Denkmalliste des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege wird über sie geschrieben: ‚Ehem. Dampflokrichthalle (Halle Nr. 24), jetzt Richthalle für Elektrolokomotiven, bestehend aus zwei in den Jahren 1938-41 und 1940-42 errichteten Hallen, dabei einheitlich als monumentaler Stahlbeton-Rasterbau im rhythmischen Wechsel von Sichtziegelmauerwerk und wandhoher Befensterung gestaltet; die südliche (Richthalle) als dreischiffige Eisenkonstruktion in Ostwestrichtung quergelagert, mit Schiebebühne unter dem überhöhten nördlichen Schiff; die nördliche (Elektrische Teilwerkstätte) sechsschiffig mit sechs Kranbahnen, die südlichen Schiffe von Lichthöfen unterbrochen; nach Osten vorgelagert Dienstgebäude, zweigeschossig mit eingezogenem Obergeschoß und Pfeilervorhalle, an deren geschlossenen Seitenabschnitten Steinreliefs, Allegorien auf Wasser und Feuer, bez. R. von Bohr.”

