Anlass für viele einstige Helden der Formel V Szene war der 50. Geburtstag der Formula VEE, der auf der Rennstrecke von Daytona mit einer extra Parade gefeiert wurde – als Vorlauf zum Rolex 24 Rennen.
Mit dabei war Indy 500 Sieger Arie Luyendyk, der den ersten Formula V lenkte, der zweifache Daytona-Sieger Elliott Forbes-Robinson, die früheren DTM und Sportwagen Star Hans-Joachim Stich und Dieter Quester und Rallye Ikone Markku Alen. „Ich bin mit der Formel V aufgewachsen“, erzählte Luyendyk „Mein Vater fuhr und arbeitete daran. Es ist mein Leben.“
Der Erfolg der Formel V in den USA begann 1963 mit dem ersten SCCA Formel V Rennen überhaupt im August – obwohl die Fahrzeuge schon davor im Südosten der USA Rennen gefahren sind. Ausgestattet mit 40 PS, 1.2 Liter Maschine und VW-Käfer Triebwerk brachten Motorsport-Enthusiasten ihre extrem Kosten-effektiven Einsitzer an den Start. So lösten sie einen Boom aus, der bald – wie so oft – nach Europa schwappen sollte. Am 4. Juli 1965 war es dann soweit und 50.000 Zuschauer beobachteten das Spektakel am Norisring bei Nürnberg.
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Ein neues Kapitel der Geschichte kam im Jahr 1971 dazu mit der Formula Super V, die paralell zu den etablierten Formula V 1300 liefen. Formel 1 Helden wie Niki Lauda, Nelson Piquet, Emerson Fittipaldi, Helkmut Marko, Jochen Mass und Keke Rosberg begannen alle ihre Karrieren in der Formula V.
„Die Parade war großartig“ schwärmte Lisa Noble, Präsidentin des Sports Car Club of America und Besitzerin der Firma, die seit 1968 für frontangetriebenen Maschinen baut. „Sie zeigte die ganze Historie der Formel V und ihre Wichtigkeit für alle Rennserien dieser Welt.“

