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Messe – Schnäppchenjagd im Schrauberparadies Veterama

Der Massenansturm der Besucher der Veterama in Mannheim formierte sich am Samstag, als die zwölf Kassen öffneten. Schnell hatten die ersten Schnäppchen- und Teilejäger die ersten Fundstücke aus nostalgischen Rucksäcken, aus Tragetaschen oder auf mitgebrachten Wägelchen gefunden.

Nicht nur Teile, Zubehör, Ausstattungen für die Werkstatt oder allerlei Antikes rund um „das rostigste Hobby der Welt“ waren im Angebot, sondern auch tausende Motorräder, Fahrräder und Motorroller warteten an den Ständen auf enthusiastische Schrauber, die bereit waren, die betagten Gefährte zu neuem Leben zu erwecken. Natürlich gab es da auch fein Restauriertes, aber bei Veterama hat man eigentlich immer den Eindruck, dass gerade nach rostigen Herausforderungen gesucht wird. Mit über 500 Komplettfahrzeugen war der Veterama Marktplatz wieder fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Hier hatte man allerdings den Eindruck, dass die Youngtimer-Fraktion mit einigen Ausnahmen mehr oder weniger unter sich war.

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FOTOS: Veterama

Bei einigen Ford A Modellen, fiel ein besonders fein restauriertes Fahrzeug aus dem Baujahr 1929 auf, das für stolze 22.000 € angeboten wurde. Ein sehr schön gemachter VW mit dem Brezelfenster aus dem Jahr 1953 sollte 22.900 € bringen. Ein Tempo 3 Rad von 1952 in auffällig gelber Lackierung für 15.000 €. Eine recht gesund wirkende Mercedes Benz Pagode mit dem 2,8 Liter Motor für 33.900 €.
Erstmals wurde auf der Veterama auch ein Fluggerät angeboten, das sich bei näherer Betrachtung allerdings eher als Kreuzung zwischen Propellerflieger und Hubschrauber darstellt. Dem neuen Besitzer muss das Gerät 22.000 € wert gewesen sein, denn schon bald klebt das Schild „Verkauft“ an seinem Rumpf. Dieses Unikum zeigte aber eindrucksvoll, dass auf Europas größtem Oldtimer-Markt alles möglich ist.