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Neunzig Jahre Sahara-Expedition

Um Forschung und Entdeckung ging es, als am 17. Dezember 1922 der Startschuss zur ersten Sahara-Durchquerung fiel.

Firmengründer André Citroën schickte einen Trupp von fünf Fahrzeugen unter dem Kommando von Georges-Marie Haardt und Louis Audouin-Dubreuil durch die Sahara von Touggourt im Nordosten Algeriens nach Timbuktu (Sudan).
Rund zwei Jahre lang hatten die Vorbereitungsarbeiten gedauert. Im Januar 1921 wurde bei Citroen ein Sonderdienst eingerichtet, um alles genau zu planen. Statt mit Hinterrädern waren die Citroën Halbkettenfahrzeuge mit Raupenbändern aus Gummi nach einer Idee des Ingenieurs Alphonse Kégresse ausgestattet. Hergestellt wurden die Fahrzeuge im Pariser Vorort Levallois.

 


Ziel des abenteuerlichen Unternehmens war es, eine möglichst direkte Verbindung zwischen dem Französischen Mutterland und Äquatorial Afrika zu finden. Auch sollten mögliche Zwischenstopps für eine Luftroute oder für eine Transsahara-Eisenbahnlinie ausgekundschaftet werden.
Die Expedition schaffte die 7000 Kilometer lange Strecke in 20 Tagen.

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