Was bietet der osteuropäische Fahrzeugbau? Mit Sicherheit mehr als Lada und Trabant. Das Technik Museum Sinsheim lädt am Sonntag, 17. Juni 2018 zum vierten Mal alle Fortbewegungsmittel, gebaut jenseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs, zum großen Ostalgie-Treffen ein.
Was vier Jahre zuvor als Treffen begleitend zur Sonderausstellung „50 Jahre Simson Schwalbe“ begonnen hat, ist nun, dank vieler Fans und Teilnehmern sowie begeisterter Museumsbesucher, ein fester Termin im Veranstaltungskalender des Technik Museum Sinsheim. Das Ostalgie-Treffen erfreut sich von Jahr zu Jahr immer größerer Beliebtheit. Denn hier haben die Besucher die Möglichkeit herauszufinden, wie bequem man in einem Trabant tatsächlich sitzen kann, wie luxuriös der Mercedes des Ostens, ein Moskwitsch ist, dass auch in einem Tatra V8-Motoren verbaut wurden, oder aber dass der Zweitakter, die Simson Schwalbe, ganz anders klingt als eine Vespa. Auf dem Museumsplatz ist sofort spürbar, dass diese motorisierten Schätzchen mehr sind als nur Transportmittel – sie sind ein Lebensgefühl.
Ob nun Lada, GAS, MZ oder Wartburg – das Museumsteam erwartet auch dieses Jahr zahlreiche Interessensgemeinschaften und hunderte osteuropäische Fahrzeuge. „Mittlerweile gehört das Event zu den größten Ostfahrzeug-Treffen in Süddeutschland“, so der Organisator Roland Boeuf. Jeder Interessierte ist bei dem Ostalgie-Treffen willkommen – eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Einzig zwei Bedingungen müssen erfüllt sein: Das Zwei, Vier- oder gar Dreirad entstand in den ehemaligen Ostblockstaaten und das vor 1990. Der Eintritt auf das Areal ist für Besucher frei. www.technik-museum.de
