Wann immer ich an einer Ampel stehe, verfalle ich der Schönheit der Spiegelungen im Glanz der Karosserien“ – beschreibt Künstlerin Cheryl Kelley ihre Leidenschaft für Automobile.
Die Amerikanerin hat sich Automobile aller Alters- und Preisklassen als Hauptmotiv genommen und füllt mit ihren Bildern inzwischen ganze Ausstellungen. Die Liebe zum Automobil begann schon früh. Bereits als Vorschulkind spielte sie mit Hot Wheels Autos anstatt mit Puppen.
„Eine Corvette-Werkstatt in der Nähe meines Elternhauses“, so schildert Cheryl Kelley „beflügelte meine Fantasie.“ Heute zählt die 44-jährige zu den Künstlern, die sich in den Staaten in Sachen Photorealismus einen Namen gemacht haben. Ihre nächste Ausstellung wird in Oklahoma City Museum sein und als zentrales Thema Muscle Cars haben. Von Ron Kleemans Rennwagen zu Tom Blackwells Motorrädern – viele der künstlerischen Werke beschäftigen sich mit Klassikern. „Amerika und Auto-Kultur, „so die Museums-Kuratorin Jennifer Klos „das gehört einfach zusammen.“ Photorealismus ist eine der Kunstrichtungen, die in den USA zur Zeit einen wahren Aufschwung erleben. Einer der Pioniere der Bewegung war Robert Bechtle, der für seine im Sonnenlicht gleißenden Straßenszenen von San Francisco mit klassischen Fahrzeugen berühmt wurde. Seine Arbeit ’68 Cadillac‘ zählt zu den Meisterwerken dieser Szene.
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