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Schottisches Wetter & Oldtimer

Man muss es schon ertragen können, dass es anspruchsvoll wird für den Oldtimer, wenn man an der Flying Scotsman Rally teilnehmen möchte. Am diesem Wochenende starteten rund 100 Oldtimer auf eine Reise durch den Norden des Vereinigten Königreichs – anspruchsvoll und im Wettbewerb. Los Ging’s bei Slaley Hall in Northumberland.

Der jüngste Wagen unter den teilnehmenden Klassikern ist ein 1948 MG TC, der Älteste ein Italia 40 aus dem Jahr 1907. Zum neunten Mal wird diese sehr beliebte britische Veranstaltung durch ERA (Endurance Rally Association). 800 Meilen voller Abwechslung stehen auf dem Programm. Auch die Sieger vom Vorjahr Gareth Burnett und Martyn Taylor mit einem 1931 Talbot 105 Alpine treten wieder an im Kampf um die Trophäe. Das Teilnehmerfeld 2017 enthält einige automobile „Leckerbissen“ wie einen 1937 SS Jaguar 100 und einen 1925 Vauxhall 30/98 oder ein 1938 BMW 328 und einen 1933 Aston Martin Le Mans.

Berühmt-berüchtigt ist die The Flying Scotsman Rally auch für ihre stark schwankenden Wetterverhältnisse, die die Fahrten im hohen Norden auf besonders windigen, engen Kurven zu einer Herausforderung machen können – vor allen Dingen, wenn die Zeiten eingehalten werden müssen. Drei Tage intensives Fahren ist angesagt. Nach dem Start in Slaley führt die Route durch die beeindruckende Landschaft der Ländereien von Schloß O’er, die weiten Moore von Eskdalemuir und die Moorefoot Hills bevor die Mannschaften zur verdienten Rast in Edinburgh eintreffen. Weiter geht es über die Forth Road Bridge in Richtung Cairngorm Berge. Bis zur Dämmerung sollten alle am kältesten Ort Englands in Braemar eingetroffen sein. Die Wälder von Athol und Loch Tay werden am vierten Tag passiert mit dem Ziel Bridge of Balgie und dem berühmten Gleneagles Hotel.

Weiterführender Link: www.endurorally.com