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Silvretta Classic: Opel Klassik trifft Moderne

Opel begeisterte auch in diesem Jahr die Zuschauer der Silvretta Classic. Bei der 20. Rallye Montafon starteten drei Opel Commodore der Generationen A, B und C und feierten gemeinsam mit dem Publikum den 50. Geburtstag des Commodore. 1967 debütierte der elegant-sportliche Commodore A mit dem legendär laufruhigen 2,5-Liter-Reihensechszylinder und für die damalige Zeit stattlichen 115 PS. Eine GS-Version mit Doppelvergaser und 130 PS folgte bereits ein Jahr später. Prominenter Pilot im Opel Commodore B GS/E (Grand Sport / Einspritzung) von 1972 war erneut Markenbotschafter und Le-Mans-Sieger Jockel Winkelhock. Mit 190 PS bestens motorisiert führte der Rallye-Commodore mit Winkelhock das Opel Classic-Team durch das Montafon in Österreich. Start aller drei Etappen war Partenen. Die Strecke führte an drei Tagen über insgesamt 600 Kilometer durch die österreichischen Alpen. Höhepunkte für Teilnehmer und Zuschauer waren die Serpentinen der Silvretta Hochalpenstraße mit der auf 2037 Meter liegenden Bieler Höhe, die Tour hinauf zur Piller Höhe am zweiten Tag, das Furkajoch sowie der „Große Preis von Vandans“ als spektakuläres Finale.

Mit dem neuen Opel Insignia Grand Sport im Begleittross schloss Opel den Kreis zum 1968er Commodore GS – schon damals stand das Kürzel für den Namen Grand Sport. Parallel zum Start der Klassikerausfahrt rund um die Silvretta Höhenstraße hinterließen auch die Autos der Zukunft ihre Spuren: Beim Gleichmäßigkeitslauf zur Silvretta E-Auto Rallye startete ein Opel Ampera-e. Die Elektroautos legten an zwei Wettkampftagen insgesamt über 260 Kilometer mit vielen Zeit- und Geschicklichkeitsprüfungen zurück.