Die General-Direktorin der UNESCO, Irina Bokova, gab grünes Licht für die offizielle Partnerschaft mit beratendem Status mit der FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens). Mit diesem Schritt werden historische Fahrzeuge als Kulturgut für das gesellschaftliche Erbe anerkannt.
Bokova: „Das Engagement der FIVA zur Erhaltung unseres Industriekulturgutes geht einher mit den Zielsetzungen der UNESCO in diesem Bereich. Die Partnerschaft der beiden Organisationen eröffnet mit Sicherheit Synergien und unterstützt die Wirksamkeit unserer jeweiligen Aktivitäten“.
FIVA-Präsident Patrick Rollet: „Wir fühlen uns durch die Entscheidung der UNESCO, diese Partnerschaft einzugehen, sehr geehrt. Damit ergeben sich große Vorteile für die Zukunft der weltweiten Bewegung für historische Fahrzeuge.“
Die SHVF „Swiss Historic Vehicle Federation,“ als nationaler Ableger der FIVA in der Schweiz, bezeichnet diese Partnerschaft als „wichtigen Schritt“, da historische Autos künftig als Kulturgut gelten. Automobile Kultur umfasst nicht alleine nur den Erhalt der historischen Vehikel. Dazu gehören ebenso die technischen Entwicklungen der Fahrzeuge, die Produktionsstätten, die Geschichte und der Erfindergeist der Autopioniere. Nicht zuletzt gilt es, die durch die Motorisierung möglich gewordene Mobilität mit allen wirtschaftlichen und sozialen Folgen zu dokumentieren. Die historischen Fahrzeuge sind Zeitzeugen und heute von wirtschaftlich großer Bedeutung.
