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Vom Charme des Eisfischens

Bevor es ein moderner – zugegebenermaßen meditativer – Wintersport wurde, zählte das Eisfischen hauptsächlich zu den Unternehmungen, die zum Überleben genutzt wurden. Einwanderer, die aus Finnland, Norwegen, Schweden und Russland in die USA gekommen waren, brachten diese Tradition mit ins Land der damals scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten. Man muss schon Geduld haben, ein Loch (Wuhne) in den See bohren, das nur kurze Zeit offen bleibt, und mit einer kurzen Leine auf das Glück eines Fangs hoffen.

In nördlichen Regionen der USA entwickelten die Menschen damals kleine Häuschen, die sie hinter ihren Autos aufs Eis zogen. So waren sie wenigstens vom Wind geschützt. Im Frühjahr nahte für viele die Gefahr und es gab einige Opfer …

Fotos: Life Magazine, Library of Congress, MNHS