In den 1950er und 1960er Jahren war die Wachau das Sehnsuchtsziel vieler Urlauber. Herzerfrischende Komödien wie „Vier Mädels aus der Wachau“ mit Hans Moser, Isa und Jutta Günther, Thomas Hörbiger und Harald Dietl (er ist bis heute auch ein bedeutender Synchronsprecher) lockten damals scharenweise Menschen ins Kino und zauberten Ihnen die Sehnsuchtsbilder ins Herz.
Heute fahren Oldtimerliebhaber und Genießer in die Region. Das milde Klima und die landschaftliche Schönheit machen die Wachau und auch das Dreiländereck Niederösterreich, Oberösterreich und Steiermark (durch die die Eisenstraße führt) zum idealen Revier für eine noch junge Rallye: Die Wachau-Eisenstraße Rallye. Die Routen der mehrtägigen Veranstaltung führen vorbei an historisch beeindruckenden Plätzen, großen Obst-Plantagen und herrlichen Reben.
Melk, die historisch bedeutsame Stadt an der Donau stand auch auf dem Programm. Das „Tor zur Wachau“ wird überragt vom Benediktinerkloster Stift Melk und gehört zum UNESCO-Welterbe. Gestartet wurde bei Schloss Luberegg in Emmersdorf, wo auch der Zielleinlauf stattfand. Fritz Jirowsky und Gerhard Soukal wurden mit ihrem Honda CRX Bj. 86 geehrt, denn sie hatten den Gesamtsieg der Sport Classic im Rahmen der Wachau-Eisenstrasse-Classic eingefahren. Den 1. Platz der Weekend Trophy holten sich Johannes und Christian Klackl auf Triumph TR4 Bj. 63.
In der Wachau fügen sich sanfte mit Weinreben bepflanzten Hügel, mittelalterliche Ortschaften und die malerischen Ufergebiete der Donau zu einer unvergleichlichen Gesamtkomposition. Die Region „Eisenwurzen“ liegt im Dreiländereck von Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark. Unzählige historische Schauplätze entlang der Eisenstraße zeugen von den damaligen Produktionsstätten. Die Elemente Metall, Feuer, Wasser, Holz und Erde prägten die Geschichte und beeinflussten den Charakter einer ganzen Region.
Der Genuss und die Kultur standen auch bei der Weekend-Trophy im Vordergrund. Zwar gibt es bei dieser Klasse auch spannende Zeitprüfungen, aber insgesamt stand die Freude am Fahren und der Genuss im Vordergrund. Da es keine Schnittprüfungen hab, blieb auch für die Teams viel Zeit die wunderbare Landschaft und die vorbereiteten Gaumenfreuden zu genießen.
Nach dem Prolog am Donnerstag zum Wachauring mit anschließender Kulinarik in der Boxengasse ging es am Freitag ins Mostviertel, entlang der Eisenstraße ins Erlauftal und am Samstag durch die Wachau, das Kamptal in das südliche Waldviertel.
Die zweite Auflage des „Wachau-Eisenstraße-Classic” Oldtimer-Events wurde mit den vielen historischen Fahrzeugen zu einer unvergesslichen Zeitreise in die Vergangenheit , gespickt mit sportlichem Ehrgeiz, Erinnerungen und Kameradschaft, die letztlich aus jedem Teilnehmer einen Sieger machten.
Mit dabei waren auch die Fahrzeuge der Hauptsponsoren Hink Spak, Apollo Vredestein und Geolyth. Die 3. Wachau-Eisenstrasse-Classic findet vom 15.-17. August 2019 statt. www.wachau-eisenstrasse-classic.at
Fotos: Gerhard Schuberth, Erich Auer, Helmut Lackinger












































