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Bei unserem Zylinder-Kopf sollen die verschlissenen Ventilführungen ausgebaut werden. Bevor diese aber ausgepresst werden, nimmt der Spezialist nochmals Maß.
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Gemessen wird die Einpresstiefe der Ventilsitze um später den optimalen Sitz und die ausreichende Kühlung, bzw. Wärmeableitung, der Ventile zu garantieren, müssen die neuen Ventilsitze eben genau so wieder eingebaut werden. Um die Einbautiefe beim Einpressen der neuen Ventilführungen zu erreichen, wird ein spezieller Dorn an der Drehbank angefertigt.
In den meisten Leichtmetall-Zylinderköpfen sind aus thermischen Gründen Bronze legierte Führungen verbaut, während bei Gusseisernen Köpfen die Ventilführungen auch aus Gusseisen, Stahl oder Bronzelegierung sein können. Verschlissene Ventilführungen führen zum „Wandern“ des Ventils und verhindern eine ausreichende Wärmeableitung. Auf Dauer schadet dies dem Ventil und der optimalen Funktion des Motors.
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Für das Auspressen der Ventilführungen wird ebenfalls ein Dorn benötigt. Ein dünner Stift wird in die Ventilführung eingeführt und der aufsitzende Dornschaft dient dazu, an der Presse die Ventilführung auszupressen. Der Dorn wird sicher in die Ventilführung eingesetzt und mit einer Presse vorsichtig ausgepresst. Der Dorn darf sich dabei nicht verkanten. Eine alternative zur Presse ist bei leicht sitzenden Ventilen auch ein kleiner Drucklufthammer mit einem entsprechenden Dorn-Einsatz. Übrigens erleichtert das Erwärmen des Zylinderkopfes und das Abkühlen der Ventilführung mit einem Kältespray das Ausdrücken, da die Ventilführung schrumpft.

