In nur vier Jahren hat sich das ADAC Eifel Rallye Festival (24. – 26.7.14) einen festen Platz in der Szene erarbeitet.
Jahr für Jahr pilgern mehr hochkarätige Teams, Fahrer und auch mehr Zuschauer nach Daun, um die Action auf den malerischen Vulkaneifel-Prüfungen im Cockpit oder auf einem der vielen Zuschauerplätze mitzuerleben. „Möglich ist dieses Spektakel nur durch rund 800 ehrenamtliche Helfer, die einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gewährleisten. Ohne sie würde kein einziges Auto durch die Vulkaneifel rollen“, sieht Fahrtleiter Hubert Böffgen (Gerolstein) vom veranstaltenden MSC Daun den Erfolg in der Zusammenarbeit aller Beteiligten. Auch Organisationsleiter Peter Schlömer (Daun) zog eine sehr positive Bilanz, „wir bekamen von allen Beteiligten nur positive Rückmeldungen, das ist eine sehr tolle Anerkennung für unsere Arbeit.“
Vom Shakedown am Donnerstag bis hin zur abschließenden Rallye-Party am Samstagabend herrsche in der Vulkaneifel Festival-Stimmung. Schirmherr Walter Röhrl erklärte, „es gibt keinen zweiten Ort, wo die gesamte Rallye-Geschichte in dieser Form gezeigt wird. Das macht mich ein bisserl im Gefühl jünger. Egal, wo ich hinschaue, es schaut aus wie vor 25 – 30 Jahren.“ Stig Blomqvist feierte in der Eifel die 30. Wiederkehr seines Weltmeistertitels. „Die Zeit damals mit Audi war die beste Zeit in meiner Laufbahn“, so der Schwede und fügte in seiner bekannt einsilbigen Art ein riesiges Lob für das Festival an: „It‘s really good.“
Die beiden Salzburg-Käfer entwickelten sich schnell zu Publikumslieblingen im Feld 150 historischen Rallye-Boliden. Franz Wittmann, 12-facher österreichischer Staatsmeister, hatte auf dem heißen Sitz Otto F. Wachs, den Geschäftsführer der Wolfsburger Autostadt. Gemeinsam absolvierten sie die Bosch Super Stage, die einzige Schotterprüfung des Festivals.
Paarlauf der Deutschen Rallye-Meister
Schauplatz Demerath: Auf dem Rundkurs läuft Harald Demuth im Audi Sport quattro auf den Skoda 130RS auf, der von Matthias Kahle pilotiert wird. Der zweifache Meister Demuth überholt Kahle, dessen Namenszug mit sieben Sternen für sieben DM-Titel verziert ist. „Es war genau an der gleichen Stelle wie im letzten Jahr“, berichtet Demuth, „ich bin neben Matthias gefahren, wir haben uns freundlich zugewunken, dann habe ich Gas gegeben und bin davon“, schilderte Demuth die Situation aus seiner Sicht. Kahle im wesentlich leistungsschwächeren Skoda ergänzte augenzwinkernd, „wenn ich gewusst hätte, wie langsam Harald ist, hätte ich ihn nicht vorbeigelassen.“
[new_royalslider id=“220″]
Höchstnoten im Drift für die ‚Commode‘
Andreas Kramer pilotiert in der Eifel einen Opel Commodore GS/E, so wie ihn Walter Röhrl und Jochen Berger 1973 bei der Rallye Monte-Carlo bewegten. Mit dem ‚Dickschiff‘ ist er bei den Fans beliebt. „Nach einer Kurve in Demerath stand eine Gruppe Fans und bewertete wie beim Eiskunstlaufen mit hochgehaltenen Schildern die Drifts um die Kurve – ich bekam von allen die 10,0“, strahlte Kramer in der Pause.
Das Eifel Rallye Festival bei n-tv
Das Geschehen rund um das ADAC Eifel Rallye Festival gibt es bald auch in bewegten Bildern zu sehen. Auf n-tv beschäftigt sich die Sendung PS – Klassik mobil in der Folge 13/2014 ausschließlich mit dem rollenden Rallye-Museum in der Eifel. Gesendet wird an folgenden Terminen: Samstag, 13.09.2014 ab 18:30 Uhr und die Wiederholungen am Sonntag, 14.09.2014, 7:30 Uhr und am Dienstag, 16.09.2014, 16:05 Uhr
www.eifel-rallye-festival.de

