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Das „kleine Goodwood“ nennen Kenner die Classic Days auf Schloss Dyck liebevoll. Zwei Tage lang stand das Wasserschloss nahe Mönchengladbach im Fokus der internationalen Oldtimer Szene.
Sehen Sie hier das Video über die Classic Days auf Schloss Dyck
Beim Blick über das fürstliche Grün des Schlossgartens entdeckt der Besucher alles, was das Oldtimer Herz begehrt, vom einstigen Wirtschaftswunder bis hin zu absoluten Unikaten auf vier und zwei Rädern.
Schon in den frühen Morgenstunden pilgerten die ersten Besucher zu den Classic Days. Mehrere tausend Besucher kamen im eigenen Klassiker. Viele reisten aus den Nachbarländern Frankreich, Belgien, Holland und Großbritannien an.
Im Innenhof des Wasserschlosses können die Besucher das Alte Fahrerlager bestaunen. Es reihen sich Alvis, Cadillac und Fords aus den 30er Jahren aneinander. Manch einer staunt über die Cyclecar Ära, in der die Räder der Vorkriegsmodelle noch aus der Motorradproduktion stammen. Aber auch die sportlichen modernen Fahrzeuge dürfen am Schloss Dyck natürlich im Fahrerlager nicht fehlen. Und so waren auch dort absolute Raritäten, wie der Skoda Rennwagen zu bestaunen.
Beim Blick von der Schloss Terrasse eröffnet eines der Highlights der Classic Days am Schloss Dyck – „Jewels in the Park“. Beim FIVA Concours d ´Elegance präsentieren sich die Schönsten der Schönsten der Automobil Geschichte. Prachtvolle Sonderkarosserien aus 40 Jahren Automobilgeschichte konkurrieren in ihren maßgeschneiderten Blechkleidern um die Preise der Jury. Experten, die um die Fahrzeugen kreisen, murmeln Namen wie „Figoni und Falaschi“, „Erdmann und Rossi“, „Rometsch“, „Barker“ und nicken anerkennend.
Die Classic Days am Schloss Dyck haben ihren Spitznamen „Kleines Goodwood“ auch wegen der zahlreichen Besucher, die sich zeitgemäß zu ihrem Fahrzeug kleiden. Wie beim großen Vorbild aus England zeigen einige Besucher Stil. Es ist mittags und noch immer strömen zahlreiche Oldtimer in den Park und verteilen sich auf den Wiesen vor dem Schloss. Die Schauplätze sind gefüllt.
Die Sonderausstellung zum Thema „Little Heroes“ zeigt die Kleinsten aus der Wirtschaftswunderzeit. Gleich daneben ihre großen Vorreiter. Ganz zur Freude der Fahrzeugbesitzer gab es auch in allen Themenbereichen einen Siegerpokal zu gewinnen.
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FOTOS: Kay MacKenneth / Classic-Car.TV
Eine der zahlreichen Jubiläums Sonderausstellungen stand ganz im Zeichen von „40 Jahre VW Golf“.
In der neuen Boxengasse waren Rennraritäten großer Marken zu bestaunen. Darunter Boliden von Mercedes Benz, Alfa Romeo, Porsche und Rallye Legenden von Volkswagen. In diesem Jahr präsentierte sich erstmals die Volkswagen Group als Hauptsponsor der Classic Days auf Schloss Dyck. Am Start in einem Porsche war für VW auch der ehemalige F1 Rennfahrer Jackie Ickx mit Rallye Weltmeister Peter Dieckmann als Beifahrer.
Volkswagen zeigte auch den sympathischen Lufthansa T1 Bullibus und drehte einige Runden auf dem Demonstationskurs. Akustisches Highlight auf dem Rundkurs waren aber die drei Golf1 und Schirocco Rallye Fahrzeuge.
Was wären die Classic Days auf Schloss Dyck ohne die rollenden Zeitzeugen, die ihre Demofahrten auf dem kleinen Rundkurs zelebrieren. Hier waren es vor allem die echten Rennboliden und Sportfahrzeuge, die das Publikum begeisterten.
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FOTOS: Volkswagen AG / Knoth-Fotografie
Ein absolutes Highlight war allerdings der echte Porsche Typ 64 Berlin Rom Wagen, den die Besitzer aus München für Volkswagen an den Start brachten. In diesem Zusammenhang, unter dem Motto Vergangenheit trifft Zukunft, zeigte VW auch den neuen stromlinienförmigen XL1.
Bemerkenswert war auch die Aufstellung mehrerer Modelle der britischen Marke Bristol. Eigens aus England sind einige Besitzer mit ihrem Fahrzeug auf Achse zum Event am Schloss Dyck angereist. Darunter einige wirkliche Raritäten wie das 405 Cabriolet.
Die Classic Days auf Schloss Dyck bieten neben den klassischen Fahrzeugen auch einiges an Unterhaltung.
In der weitläufigen Parkanlage war Ausstellung „Nostalgic Journeys“ mit klassischen Wohnmobilen und Camping Gespannen ein ganz besonderer „Leckerbissen“. Vor allem, weil es hier Dinge zu entdecken gab, die man sonst kaum zu Gesicht bekommt, wie beispielsweise einen Lloyd 600 „Theodor“ Van.
Rund 30.000 Besucher hatten in diesem Jahr ihren Weg nach Schloss Dyck gefunden und wer nur einen Tag Zeit eingeplant hatte, musste sich sputen, um wenigstens die Highlights zu sehen.

