Es gibt Veranstaltungen, an die sich so viele Menschen über zig Jahre erinnern, dass man sie einfach wieder ins Leben rufen muss.
So war das auch mit dem Hot Rod Hill Climb in Denver. 60 Jahre nach der ersten Veranstaltung im Jahr 1954 stürmten die umgebauten Oldies erneut den Berg. „Alles begann mit einemalten Magazin, das ich im Inneren meines alten Ford gefunden habe“, erzählt Organisator Mike Nicholas. Im Heft war die Reportage über den „The Hot Rod Hill Climb“ aus dem jahr 1954. Darin stand zu lesen, dass schon im Jahr 1952 erstmals der Denver Sports Car Club ein Bergrennen auf den Leavenworth Mountain veranstaltet hatte, am Rande von Georgetown, einer kleinen historischen Minenstadt. Diese Veranstaltung hatte schon damals die Hot Rod Fans derart zum Vergleich angespornt, dass sie im Jahr darauf genau eine Woche nach dem Sports Car Club ihr eigenes Bergrennen verwirklichten.
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FOTOS: Hotrod.com
„Ich dachte mir: Zu Hölle! Georgetown ist grade mal über den Hügel von Denver aus gesehen“, schildert Nicholas. Er begann zu recherchieren. Fakt war, dass es ein zweites, ebenfalls illegales Straßenrennen gegeben hatte im Jahr 1954 und es wäre womöglich auch zu einem dritten gekommen, hätte nicht der damalige Bürgermeister Edwin Johnson Einhalt geboten.
Mit gemischten Gefühlen begann Nicholas die Organisation und konnte jetzt auf den 60. Jahrestag der Veranstaltung zurück sehen.
Teilnehmen dürfen bei der modernen Variante nur Hot Rods, deren Maschinen bereits vor 1955 erhältlich waren. Obwohl die Straßen heute geteert sind, führen sie au den selben Kurven und Windungen nach oben. 304 Meter misst die Luftlinie der rund 3500 Meter langen Strecke vom Start bis zum Ziel oben. Heute ist das Rennen aufgrund von Sicherheits- und Versicherungsbestimmungen eher eine Vergleichsfahrt – was aber dem Spaß, den alle Teilnehmer haben – keinen Abbruch tut.
Der gesamte Artikel über den Event: www.hotrod.com
