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East African Safari Rally – Heißes Rennen

Bei einer Durchschnittstemperatur von 26 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von nahezu 100 Prozent verlangt die 7. Ausgabe der Classic East African Safari Rally alles von Crew und Oldtimern. Am 19. November waren 50 Klassiker bis Baujahr 1978 und ihre Teams auf die anstrengende Tour gestartet. Alte Hasen sind mit dabei wie Stig Blomquist (Audi Quattro S1 Rallye-Weltmeister 1984), Ian Duncan auf einem Capri-Racer, Grégoire de Mevius (Produktionswagen-Weltmeister 1991/92, Fabricia Pons (frühere Copilotin von Michèle Mouton) und das deutsche Team Kahle/Schünemann (mehrfache Klassensieger der Rallye Dakar).

 

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Über 4000 strapaziöse Kilometer legen die Teams insgesamt zurück. Schwierig in diesem Jahr vor allen Dingen, weil El Nino die Küste Afrikas getroffen hat und mit intensiven Stürmen Teile der vorgesehenen Strecke schier unpassierbar macht.

 

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Schon nach der ersten Etappe über 463 Kilometer von Mombasa nach Whitesands wurden aus den 50 gestarteten Fahrzeugen 32 am Ziel. Am Ende der Etappe von Whitesands nach O’Tukai, es ist die längste Strecke der Rallye, liegt Stig Blomquist in Führung. Der Preis für Sportlichkeit wäre bei dieser Etappe an Christer Johansson und Mattias Adeilsson (Porsche 911) gegangen, die beim Aufschlag auf die Seitenböschung seitlich beschädigt wurden und die restlichen 70 Kilometer bis zum Service-Team auf drei Rädern zurücklegten.

Bei Redaktionsschluss lief die Rallye noch.