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Über tausend Fahrer brachten 450 Boliden in diesem Jahr auf die Rennstrecken von Le Mans. Die siebte Ausgabe des Motor-Events brach auch einen neuen Zuschauerrekord. 110.000 Besucher pilgerten am ersten Juli Wochenende zu Le Mans Classic.
Sehen Sie hier das Video über den Oldtimer Event Le Mans Classic 2014
Für viele ist Le Mans Classic das ultimative Erlebnis. Die Neuinterpretation des historischen 24-Stunden-Rennens bringt heute die teuersten Renn-Oldtimer auf die Strecke. Innerhalb 24 Stunden kann man alles auf Rädern sehen, was jemals das Rennfahrerherz begeistert hat. Lamborghinis, Ferraris, Ford GTs neben Exoten wie Renault Alpines, Lola, Lotus, DeTomaso oder MG. Was LeMans so spannend macht, ist der zeitgleiche Auftritt der PS-Boliden, der direkte Vergleich, der alles so lebendig werden lässt. 13,629 Kilometer legen die Fahrzeuge auf dem Circuit de la Sarthe zurück. Aufgeteilt in sechs Grids repräsentieren sie Rennhistorie von 1923 bis 1979. Die Strecke im Nordwesten Frankreichs ist nichts für Feiglinge. Wer hier seinem Wagen Auslauf gönnt weiß, dass es zur Sache geht. Blechschaden inbegriffen, wer zu früh bremst ist raus. Legendär sind nicht nur die Autos, sondern auch der Start im Lauftempo, der die Fahrer im Spurt zum Auto rennen lässt bevor die Fahrt beginnt. Der Le Mans-Start bekam hier seinen Namen.
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FOTOS: Classic-Car.TV
In den Boxengassen herrscht eifriges Treiben. Mechaniker und Fahrer sind im Rennfieber wie vor zig Jahren. Regen verwandelte bei Nacht das Geschehen in eine rutschige Angelegenheit. Zwischengasflammen flackern in der Nacht kurz auf, es riecht nach heißen Bremsen.
Das Renngeschehen ist natürlich der Höhepunkt des Geschehens. Doch ganz nebenbei bietet sich bei Le Mans an, den Blick einmal weg von der Rennstrecke zu wenden. 180 verschiedene Automobilclubs brachten 80 verschiedene Marken auf den Platz.
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FOTOS: Fotorissima.net, Julien Mahiels & photoclassicracing.com
Bei der Auktion von Maître Hervé Poulain, der zeitgleich sein 40jähriges Auktionator-Jubiläum feierte, wurden 13.264.345,00 Euro umgesetzt. Sieben Stunden dauerte die Auktion bei der 148 Lots Automobilia und 111 Sammlerfahrzeuge zum Verkauf aufgerufen wurden. Der teuerste Zuschlag ging an den Käufer eines Mercedes 300 SL Roadster Baujahr 1961, der 1.115.600 Euro bezahlte.
Den Concours Wettbewerb richtete der Le Mans Heritage Club aus. Teilnehmen konnten Oldtimer, die von 1923 bis heute am Le Mans Rennen teilgenommen hatten. Der nächste Le Mans Classic Event wird in zwei Jahren, also 2016, stattfinden.

