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Oldtimer-Kameras statt Aktien

Drei legendäre Leica-Fotoapparate wechselten für insgesamt 3,6 Millionen Euro den Besitzer. Wie auch bei Oldtimern – ist die Historie und die Seltenheit des Exemplars auschlaggebend für den Wert.

 

Für eine Leica M3D des «LIFE»-Fotografen David Douglas Duncan bezahlte ein Liebhaber stolze 1,68 Millionen Euro.

 

Das ist der höchste Preis, der jemals für eine serienmäßig hergestellte Kamera bezahlt wurde.  Der 1916 in Kansas City geborene Duncan war als Kriegs- und Prominentenfotograf berühmt geworden. Seine Fotoessays über den Maler Pablo Picasso wurden in mehreren Bildbänden veröffentlicht.

Für 1,02 Mio. Euro wechselte bei der Auktion am Samstag eine vergoldete Leica «Luxus» aus dem Jahr 1929 den Besitzer. Eine frühe serienmässig produzierte Leica M3 aus dem einstigen Besitz des Chefkonstrukteurs von Leitz, Willi Stein, wurde für 900’000 Euro versteigert.

Die 3 Leica MP Kameras des Magnum Fotografen Paul Fusco erreichten sensationelle 858.000 Euro, mehr als das zehnfache des Startpreises. Die bei der Mai – Auktion für Euro 2.160.000 Euro verkaufte Leica war ein Prototyp.
Die erste Leica des berühmten Magnum-Mitbegründers Robert Capa(Startpreis 8.000 Euro) war einem Sammler 78.000 Euro wert.

Unter den erstmals angebotenen Kameras, die von den Sowjets für die geplanten Mondflüge hergestellt wurden, erzielte die „Arsenal Kiev SKD Weltraum Kamera“ (10.000 Euro) einen Preis von 57.600 Euro.
Insgesamt wurden 92 Prozent der Kamera-Lose verkauft, der Gesamtumsatz der 22. Kamera-Auktion beläuft sich auf 8.240.000 Euro.

 

http://www.westlicht-auction.com