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Seitenblick – Rennfahrer auf dem Zeichenblock

Warum sich bei Zeichner Jean Graton alles ums Automobil dreht wird klar bei einem Blick auf die Familiengeschichte. Schon als kleiner Junge nahm ihn sein Vater mit zu den 24-Stunden-Rennen von LeMans.

Auch zu Hause waren Rennen täglich im Fokus der Familie, denn der Herr Papa organisierte sie in Südfrankreich. In diesem Jahr feiert der begnadete Komik-Zeichner Jean Graton seinen 90. Geburtstag am 10. August.
Unvergessen ist seine Komik-Serie „Michel Vaillant“, in der der Sohn des fiktiven Automobil-Fabrikanten Henri Vaillant als Rennfahrer mehrfach Forme-1-Weltmeister wird, aber ganz nebenbei dramatische Rettungen, Familien-Tragödien und Kriminalfälle löst. Viele von uns kennen die Rennfahrercomics aus der Kindheit. Von 1957 bis 2007 erschienen insgesamt 70 Vaillant Alben mit mehreren Kurzgeschichten.

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Inzwischen hat Jean Gratons Sohn Philippe das Werk des Vaters übernommen. Das jüngste Abenteuer von Michel Vaillant erschien im vergangenen November pünktlich zum Saisonfinale der WTCC in Macao. Die französisch-belgischen Macher der berühmten Motorsport-Comicserie tauften das neue Album „Au nom de fils“ (zu Deutsch: „Im Namen des Sohnes“). Am 24. Januar 2013 erscheint „Der Fahrer ohne Gesicht.“