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Amilcar CGS Special


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Man bezeichnete sie auch als „the poor man´s Bugatti“ (des armen Mannes Bugatti), doch die Marke französische Amilcar war ebenso erfolgreich und brauchte nicht in den Schatten der großen Bugattis rücken.

Sehen Sie hier das exklusive Video zu dem Amilcar CGS Special

Amilcar_CGS_1927

Die Hochleistungstechnik der Amilcar-Rennwagen soll auch Ettore Bugatti für seine frühen Modelle inspiriert haben.
Die in Paris gegründete Firma Amilcar spezialisierte sich auf Kleinwagen. Die Räder waren zumeist auf Motorrad-Felgen aufgebaut. Deshalb bezeichnet man die Fahrzeuge auch als im Englischen Cyclecars.
Als Markenzeichen dient Amilcar der Pegasus. Der Markenname ist ein Anagramm aus den Namen der beiden Gründern Emil Akar und Edmond Moyet.

 

 


Hergestellt wurden bei Amilcar Chassis und die Motoren. Die Karosserien wurden meist vom Kunden bei einem entsprechenden Karossier geordert. Die CGS Modelle, das Kürzel für die Grans Sport Modelle, wurden ab 1923 gebaut. Während die ersten Amilcar Motoren noch Anlass zur Kritik gaben, waren die neu überarbeiteten 1100 ccm Reihen-Vierzylinder-Motoren wesentlich besser entwickelt und zeigten sich zuverlässiger. Der Zylinderkopf wurde etwas vergrößert um den Wasserdurchfluss für die Kühlung etwas zu verbessern. Mit der Leistung von ca. 30 PS bei 3600 U/min erreicht der kleine Sportler eine Höchstgeschwindigkeit von knappen 110 km/h. Damit konnte das Amilcar durchaus mit den Konkurrenten auf der Rennstrecke mithalten. Doch ein wirklicher Rennerfolg stellte sich nicht ein. Doch dies tat dem erfolgreichen Absatz der CGS Modelle kein Abbruch. Denn auch private Rennfahrer oder Liebhaber schneller Fahrzeuge kauften sich ein Amilcar Grand Sport.

 

 


Der Rahmen wurde im Vergleich zu den Vorgängermodellen noch mit einer X-Verstrebung versteift. Das Fahrwerk ruht vorne und Hinten auf halbelliptischen Blattfedern. Für die bessere Kühlung wurden die Bremstrommeln mit Kühlriefen versehen. Die vorderen Bremstrommeln wurden aufgrund der höheren Belastung etwas vergrößert.
Das Amilcar kam auch durch einen unglücklichen Umstand zu Ruhm. Die berühmte Tänzerin und Choreographin Isadora Duncan verstarb 1927 tragisch in einem Amilcar. Der italienische Rennmechaniker Benoit Falchetto nahm Isadora Duncan in seinem Amilcar mit auf eine Spritztour in Nizza. Dabei verfing sich der lange Seidenschal Isadora Duncans in dem Hinterrad des Amilcar und die Tänzerin wurde aus dem Auto gerissen und mitgeschleift.
Das kurze Boattail-förmige Heck ist typisch für die Rennfahrzeuge. Dies sollte die Aerodynamik begünstigen. Man fand die Amilcar CGS Rennwagen in den 20er und 30er Jahren auf allen berühmten Rennstrecken der Welt, in Le Mans, Brooklands und auch auf den bekannten Strecken in den USA. Doch leider konnten sie keine relevanten Siege einfahren.

Die Rechte der Produktion wurden ab 1924 auch an Italien, Großbritannien und Deutschland abgegeben.

Dieser Film entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit www.chiemseeclassiccars.de